Mit dem Aufschieben aufhören

Ertappen Sie sich gelegentlich oder öfter beim Aufschieben? Statt die Aufgabe zügig zu erledigen, lassen Sie sie erst einmal liegen und machen andere Dinge, die nichts mit der Aufgabe zu tun haben?

Hält das Aufschieben Sie davon ab, etwas zu erreichen, was Ihnen am Herzen liegt?

Für Menschen, die eine dieser Fragen mit Ja beantworten, habe ich einen begleiteten Onlinekurs entwickelt. Das Thema ist: „Wie Sie das Aufschieben ablegen und zu Ende bringen, was Sie sich vorgenommen haben“.

Das ist ein über acht Wochen laufender Online-Kurs, der aus Input, Aufgaben und der Betreuung in einem Onlineforum besteht.

Im Kurs finden Sie heraus, aus welchen Gründen Sie wirklich aufschieben (Spoiler: mangelnde Disziplin oder Willenskraft sind es nicht). Dann bekommen Sie sofort umsetzbare Übungen, die Ihnen helfen, mit dem Aufschieben aufzuhören und das anzupacken, was Ihnen wichtig ist. Am Ende des Kurses stellen Sie sich einen Notfallkoffer zusammen ― falls Sie später doch einmal wieder in alte Muster zurückfallen.

Während des Kurses stehe ich Ihnen im Onlineforum mit meiner Erfahrung als Coach zur Seite.

 

Kaizen statt Perfektionismus

Jacob und ich hatten keinen guten Start miteinander. Bei einer Abendessenrunde hatte uns eine gemeinsame Freundin nebeneinander platziert und uns so vorgestellt: „Das ist Jacob, der größte Perfektionist, den ich kenne. Und das ist Franz, er hat ein Buch geschrieben, in dem er Perfektionisten beibringt, wie sie endlich ein richtiges Leben führen.“

Ich kam gar nicht dazu, zu sagen, dass in meinem Buch für Perfektionisten nicht steht, wie man ein richtiges Leben führt. Jacob war schneller: „Ich brauche keinen Ratgeber, schon gar keinen, der mir empfiehlt, mich mit halben Sachen zufrieden zu geben. Nur wer perfekt ist, ragt aus der grauen Masse heraus und kann Großartiges leisten. Ich gebe immer 150 Prozent, für alles andere ist mir meine Zeit zu schade.“ Er holte tief Luft und legte nach: „Und überhaupt: Wenn Du im OP-Saal liegst, dann willst Du sicher auch, dass der Chirurg perfekt arbeitet.“

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Wie ein 2-Minuten-Ritual hilft, mit dem Schreiben zu beginnen

Das 2-Minuten-Ritual hilft mir, von der ersten Minute an hoch konzentriert und zielgerichtet mit dem Schreiben loszulegen.

Wenn ich ohne das Ritual mit dem Schreiben beginne, brauche ich länger, um in den Flow zu kommen. Oft fällt mir noch dieses oder jenes ein, das ich erledigen sollte, bevor ich dann tatsächlich mit dem Schreiben anfange. Oder meine Gedanken schweifen ab, während ich schreibe.

Das Ritual funktioniert natürlich auch, wenn es nicht ums Schreiben geht, sondern um eine andere Tätigkeit, die Konzentration verlangt, wie Buchhaltung, Telefonate, ein Seminar etc.

Mein Ritual besteht aus drei Schritten:

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Schreib.Dein.Buch

Sie haben schon lange vor, Ihr Buch zu schreiben? Das Buch, mit dem Sie sichtbar werden wollen als Experte auf Ihrem Gebiet? Das Buch, nach dem Ihre Kunden/Klienten ohnehin immer wieder fragen?

Dann ist jetzt der passende Zeitpunkt. Jetzt, da vielen Freiberuflern gerade die Aufträge wegbrechen. Jetzt, da Sie Zeit haben. Jetzt, da klar ist, dass große Umbrüche anstehen.

Sie wissen aber nicht so recht,

  • wie und wo Sie anfangen sollen.
  • wie Sie ein so großes Projekt in den Griff bekommen.
  • wie Sie mit der Unmenge an Material und Ideen umgehen, die Sie haben.
  • wie Sie das Buch strukturieren, wie Sie einen roten Faden finden.

Dabei unterstütze ich Sie gern. Nach inzwischen 26 Büchern weiß ich, was funktioniert und was nicht.

Vereinbaren Sie ein für Sie kostenfreies und unverbindliches Gespräch per Telefon, Zoom oder Skype mit mir, in dem wir klären, wie ich Sie unterstützen kann, mit Ihrem Projekt in den Schreibfluss zu kommen.

 

Das Bild stammt von Pixabay-Nutzer(in) fancycrave1.

Aphorismen für ein Jahr und mehr

Der Berliner Dramaturg und Dramatherapeut Dieter Kraft ist für mich ein Künstler des Wortes und des tiefen Gedankens. Er hat Ende des letzten Jahres über 350 kluge Gedanken, Gedankenanstöße, Anstößiges, Zu-Herzen-gehendes, Fröhlich- und auch Mutmachendes gesammelt und als eine Art Tischkalender drucken lassen. Für jeden Tag des Jahres ein Aphorismus. Einige schlagen sofort ein wie ein Blitz, andere wollen öfter am Tag gelesen werden.

Ein Gedanke, bei dem ich kürzlich hängen blieb:

              Mit Schreiben das Leben festhalten?
              Nein: es mit Schreiben entbinden.

Eine bunte Auswahl der Seiten hat Dieter in einer PDF-Datei zusammengestellt, die Sie hier herunterladen können.

Den Tischkalender „W ORTE für ein JA HR“ gibt es direkt bei Dieter: dekraft@gmx.de sowie über die Heldenprinzip-Website. Der Preis: 25,19 Euro (inkl. Versand)

Strandgut-Poesie von Sabine Dinkel

Moin. Sie mögen schrägen Humor, Bild- und Wortwitz und überraschende Lösungen? Dann auf in den nächsten Buchladen oder den Onlineshop des HAWEWE Verlags und Sabine Dinkels Buch „Strandgut-Poesie“ kaufen.

Sie sind immer noch da? Also, gut, dann verrate ich etwas mehr.

Sabine Dinkel ist auf ihren Strandspaziergängen an der dänischen Nordseeküste allerlei seltsamen Figuren begegnet. Etwa dem alten Fischer Paule Piepensack, der Piratenbraut Paloma Pegleg, Urenkelin des legendären Flaus Klörtebeker, dem Meeresgrantler Fritze Funzel und der Hula-Hoop-Künstlerin Hoop Peng. Dazu diversen Heulern, Schnepfen und Küstenschutzengeln und…

 

 

 

Wo andere sich auf Strandspaziergängen über den angespülten Müll ärgern und weitergehen, blieb Sabine stehen, schaute genau hin und erkannte, dass sich in den Plastikteilen, Muschelstücken und anderem Zeuch die seltsamsten Wesen verbergen. Bei dem ganzen Wellengeschaukel hatte sich zwar der ein oder andere Arm gelöst, und der Kopf und der Rumpf waren über den Strand verstreut. Sabine sammelte alle Teile ein, nahm sie mit, setzte sie (neu) zusammen und schrieb die Geschichten der Wesen auf. Weiterlesen

Wie Isaak Newton beim Schreiben hilft

Isaac Newton? Der aus dem Physikunterricht? Was hat der mit Schreiben zu tun?

Ja, genau: Sir Isaac Newton, der britische Naturwissenschaftler. Er hat unter anderem die Newtonschen Bewegungsgesetze formuliert. Und das erste davon hat viel damit zu tun, wie man ins Schreiben kommt und wie man dran bleibt.

Dieses Gesetz, das auch als Trägheitsprinzip oder -gesetz bekannt ist, lautet:

„Ein Körper verharrt im Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen Bewegung, sofern er nicht durch einwirkende Kräfte zur Änderung seines Zustands gezwungen wird.“

Anders ausgedrückt: Objekte, die in Bewegung sind, neigen dazu, in Bewegung zu bleiben; und Objekte, die im Ruhezustand sind, neigen dazu, in diesem Zustand zu bleiben.

Was hat das mit dem Schreiben zu tun?

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Besser kürzer, dafür öfter

„Ich brauch einfach mal ein Wochenende/eine Woche am Stück, dann schreibe ich meine neuen Webtexte/das nächste Romankapitel. Im Tagesgeschäft hab ich einfach zu viel zu tun.“ Das höre ich öfter von Coaching-Klienten oder Teilnehmern an Schreibseminaren. Das Problem: Wenn sie es dann mal wahr machen und sich ein Wochenende oder gleich eine ganze Woche für das Schreiben frei schaufeln, ist der Effekt meist minimal. Sie haben die Zeit letztlich doch nicht für das Schreiben genutzt. Oder nur einen Bruchteil der Zeit. Und sind hinterher heftig gefrustet.

Das ging mir einige Zeit auch nicht anders.

Meine Erfahrung heute: Solche Hauruck-Aktionen funktionieren nicht. Egal ob es sich um ein kurzes Projekt wie einen Fachartikel handelt oder um ein Kapitel in einem Sachbuch oder die Texte für die neue Website.

Weitaus produktiver ist es, lieber öfter kleinere Teilaufgaben anzupacken, anstatt zu versuchen, die komplette Aufgabe in einem Gewaltakt abzuarbeiten. Das ist wie beim Lernen: Aus der Gehirnforschung wissen wir, dass wir dann am wirkungsvollsten lernen, wenn wir etwas immer wieder tun – selbst wenn es jeweils nur für kurze Zeit ist.

 So klappt es

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Für wen schreiben Sie?

Für wen schreiben Sie, wenn Sie ein Angebot schreiben, Texte für Ihre Website, einen Flyer oder etwas anderes?

Dumme Frage. Ist doch völlig klar.

Wirklich?

 Wer fühlt sich angesprochen?

Wenn ich mir die Websites von vielen Selbstständigen anschaue, dann frage ich mich oft, ob ihnen wirklich klar war, für wen sie da geschrieben haben. Viele Webseiten von Coaches zum Beispiel lesen sich, als wären sie nicht für künftige Klienten verfasst, sondern für andere Coaches. Da steht seitenweise etwas über die Philosophie des Coaches, über die vielen, vielen Aus- und Fortbildungen mit ganz tollen Fachbegriffen. Weiterlesen

Der eine entscheidende Fehler, der unweigerlich zur Schreibblockade führt

Eine Schreibblockade kommt nicht aus heiterem Himmel. Sie entsteht, wenn man zwei Schritte des Schreibprozesses nicht klar trennt.

Der wahrscheinlich häufigste Grund für eine Schreibblockade

Als ich anfing, Geld mit Schreiben zu verdienen, war mir das nicht klar: Am schnellsten manövriert man sich in eine Schreibblockade, wenn man die beiden Schritte „Rohfassung schreiben“ und „Überarbeiten“ nicht klar trennt.

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