Beim Schreibcoaching geht es zunächst einmal um das Thema Schreiben - oft um das Nicht-Schreiben(-Können). Da Schwierigkeiten beim Schreiben aber nicht selten etwas mit der Person zu tun haben, die schreiben will, kann es schnell persönlich werden. Da tauchen oft Themen auf wie Angst vor dem Scheitern, die Angst, nicht gut genug zu sein, die Angst vor Kritik, Perfektionismus, Selbstzweifel, innere Konflikte ...
In solchen Fällen ist es gut, einen Begleiter an der Seite zu haben, der nicht nur erfahrener Schreiber ist, sondern auch therapeutisch arbeitet (in meinem Fall als Gestalttherapeut). Denn so kann ich dich auch bei Themen gut unterstützen, die sehr tief reichen.
Und es gibt oft Fälle, in denen es „nur“ um Arbeitstechniken, um Organisatorisches, um den Prozess des Schreibens geht. Da bringe ich einen riesigen Erfahrungsschatz und jede Menge funktionierender Methoden mit: Ich schreibe professionell seit 38 Jahren, habe bisher 28 Bücher und ungezählte Artikel veröffentlicht und begleite seit 2006 Menschen im Schreibcoaching.
Online oder vor Ort?
Das Schreibcoaching findet normalerweise online (per Zoom oder Teams) statt. Wenn du im Großraum München lebst, können wir einzelne Sitzungen auch in meiner Praxis in München durchführen.
Die Regel sind aber Online-Sitzungen. Gerade wenn ich Menschen über einen längeren Zeitraum etwa beim Schreiben eines Buches begleite, reichen zwischendurch oft auch kurze Sitzungen (15 bis 30 Minuten) zum Dranbleiben oder zum Klären von Fragen.
Ich arbeite schon seit vielen Jahren online als Coach und Gestalttherapeut. Auch sehr tiefe Prozesse sind so möglich, ohne dass wir im gleichen Raum sitzen müssen.

Wie läuft das Schreibcoaching ab?
Wenn du dich für eine Zusammenarbeit, etwa für ein Buch- oder ein anderes umfangreiches Schreibprojekt, interessierst, kannst du ein für dich kostenloses Vorgespräch zum Kennenlernen buchen. Das Gespräch führe ich üblicherweise per Zoom oder Teams, es dauert etwa eine halbe Stunde. Dabei schilderst du mir dein Anliegen; ich erläutere, wie ich arbeite, und beantworte deine Fragen. Danach entscheiden wir beide, ob wir miteinander arbeiten wollen.
In der ersten regulären Sitzung klären wir, was genau du mit dem Schreibcoaching erreichen willst, treffen eine Zielvereinbarung und schließen eine Coaching-Vereinbarung. Und dann geht es gleich los.
Im Schreibcoaching nutze ich eine Reihe von Coaching-Methoden, etwa aus dem systemischen Coaching, aber auch weitere Methoden und Interventionen aus der Gestalttherapie und anderen Coaching- und therapeutischen Richtungen: Gespräche, Übungen im Raum (in die Position von jemand anderem schlüpfen, von „draußen“ auf eine Situation schauen, Abstand zu einer belastenden Situation gewinnen, …), Timeline-Verfahren, systemische Aufstellungen, Hypnocoaching, Fantasiereisen, Rollenspiele, Arbeit mit verschiedenen inneren Anteilen (inneres Team), Focusing-Übungen, Atem- oder Körperübungen.
Alle Methoden sind gut erprobt, ich habe alle schon „am eigenen Leib“ erlebt und mit Klient*innen genutzt.
Und: Ja, auch online.
Wie lange dauert eine Sitzung?
Die ersten Sitzungen dauern typischerweise zwischen 45 und 60 Minuten; spätere Coachings sind meist kürzer. Zum Teil lassen sich die Anliegen auch per E-Mail klären.
Wie lange dauert das Schreibcoaching insgesamt?
Das hängt natürlich davon ab, mit welchen Anliegen du kommst. Den groben Zeitrahmen werden wir im Erstgespräch bzw. bei der Zielvereinbarung abstecken.
Das Spektrum reicht von einer einzelnen Sitzung bis hin zu einem Jahr oder mehr (wenn du dich beim Schreiben eines Buchs von Anfang bis Ende von mir begleiten lassen willst).
Für die klassischen Themen, mit denen Menschen zu mir kommen, habe ich passende Coaching-Programme entwickelt, die zwischen 5 und 8 Wochen dauern:
- Aufschieberitis ablegen und ins Schreiben kommen: Dazu klären wir, welche Gründe wirklich hinter deinem Aufschiebeverhalten stecken (Selbstzweifel, Ängste, innere Konflikte, ADHS) und gehen diese Gründe gezielt an.
- Den inneren Kritiker zum Verbündeten machen, sodass er dich nicht mehr dauernd beim Schreiben unterbricht – sondern seine Fähigkeiten erst später beim Überarbeiten einbringt.
- Gut genug: Selbstzweifel ablegen und durchstarten. Selbstzweifel und das Hochstapler-Phänomen gehören zu den typischen Gründen, wieso Menschen nicht schreiben, obwohl sie es eigentlich unbedingt wollen. In diesem Coaching lernst du, dich so anzunehmen, wie du bist – schon „auf dem Weg dorthin“ wirst du wieder ins Schreiben kommen.
Was dir das Schreibcoaching bringt
Schreibblockade adieu
Wenn du wegen einer Schreibblockade kommst, wirst du sie im Lauf des Coachings auflösen. Und du wirst lernen, wie du ohne meine Unterstützung jederzeit wieder aus einer Blockade herauskommst, falls du noch einmal in eine geraten solltest.
Buch-Begleiter
Wenn du dein Buchprojekt mit meiner Unterstützung anpackst, hast du einen erfahrenen und wohlwollenden Begleiter an deiner Seite. Einen Begleiter, der dir den Rücken stärkt, dir beim Dranbleiben hilft und zeigt, wie du die Hindernisse, die unweigerlich auftauchen werden, überwindest.
Mit Freude schreiben
Du wirst lernen, dass Schreiben ganz leicht sein kann, und wie du voller Zuversicht und Freude schreiben kannst.
Praktische Tipps
Du wirst von mir praktische Tipps bekommen, mit denen du schneller zum Ziel kommst.
In deiner Stimme schreiben
Du wirst lernen, in deiner persönlichen Stimme zu schreiben – sodass deine Texte unverwechselbar nach dir klingen. Damit wirst du dich deutlich von all denen abheben, die sich von KI-Textern wie ChatGPT Texte produzieren lassen.
Für wen?
Ich arbeite üblicherweise mit Menschen, die Sach- oder Fachtexte schreiben - dazu zählen auch Studierende.
Meine Coaching-Programme (Aufschieberitis ablegen; den inneren Kritiker zum Verbündeten machen; Selbstzweifel ablegen) sind natürlich auch bestens für Menschen geeignet, die Literarisches schreiben. Auch beim Dranbleiben und Auflösen von Blockaden ist es unerheblich, ob du Fiction oder Non-Fiction schreibst.
Wenn du jedoch typische Fragen hast, die Romanautor*innen beschäftigen, etwa zum Spannungsaufbau oder zur Figurenentwicklung, dann sind auf Literarisches spezialisierte Schreibcoaches die bessere Wahl. Ich empfehle gern Kolleginnen aus meinem Netzwerk.