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	<title>Der Schreibcoach</title>
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		<title>Schreibsprints: Wie du mit nur 15 Minuten pro Tag Fortschritte machst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2024 09:54:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Buchautor und Schreibcoach höre immer wieder von anderen: „Ich würde ja mein Buch schreiben. Aber ich habe keine Zeit dafür. Ich müsste mir ein Jahr Auszeit nehmen. Oder ich mache es, wenn ich in Rente gehe.“&#160;Das ist ein Irrglaube (oft auch eine Ausrede).Du brauchst nicht mehrere Wochen am Stück, um ein Schreibprojekt, beispielsweise einen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Als Buchautor und Schreibcoach höre immer wieder von anderen: „Ich würde ja mein Buch schreiben. Aber ich habe keine Zeit dafür. Ich müsste mir ein Jahr Auszeit nehmen. Oder ich mache es, wenn ich in Rente gehe.“</p><p>Das ist ein Irrglaube (oft auch eine Ausrede).</p><ul><li>Du brauchst nicht mehrere Wochen am Stück, um ein Schreibprojekt, beispielsweise einen Roman oder ein Sachbuch, schreiben zu können.</li><li>Du brauchst auch keine x Stunden am Tag, an denen du dich ungestört deinem Projekt widmen kannst.</li><li>Und es ist auch nicht sinnvoll, den Urlaub für das Schreiben einzuplanen (da solltest du dich lieber erholen).</li></ul><p>Was für die meisten Menschen, die noch einen Beruf oder mehrere neben dem Schreiben haben, besser funktioniert: kurze, dafür aber regelmäßige und fokussierte Sprint-Sessions. Täglich eine Viertelstunde oder, wenn du es einrichten kannst, eine halbe Stunde. Wenn du das fünf Tage pro Woche machst, ist es auch neben einem 8-Stunden-Arbeitstag (dazu zählt für mich auch Care-Arbeit) möglich, einen Roman oder ein Sachbuch in einem Jahr zu schreiben.</p><p>Für das Überarbeiten sind solche kurzen Blöcke dagegen nicht gut geeignet. Dafür braucht man schon längere Blöcke, in denen man dem Text inhaltlich und sprachlich verbessert.</p><h2><strong>Was, nur 15 Minuten?</strong></h2><p>„Wie? Nur 15 Minuten? In dem Schneckentempo kommt man doch nicht voran.“ Das höre ich öfter, wenn ich jemand Schreibsprints vorschlage (weil die Person klagt, dass sie keine Zeit zum Schreiben findet).</p><p>Doch. In 15 Minuten pro Tag kannst du einiges schaffen. Wenn du dir täglich oder jeden 2. Tag die Zeit nimmst und dranbleibst. Dazu braucht es halt: Dranbleiben und die drei Tipps, die gleich kommen.</p><p>15 Minuten haben zwei entscheidende Vorteile:</p><ul><li>15 Minuten passen in jeden Zeitplan. Auch wenn du einen anstrengenden 8-Stunden-Arbeitstag hast, dich um die Familie kümmerst. Wenn dir das Schreiben wichtig ist, schaffst du dir 15-Minuten-Zeitfenster.</li><li>Auch wenn du mal keine Lust zum Schreiben hast: 15 Minuten sind überschaubar, 15 Minuten sind schnell vorbei. Danach kannst du tun, worauf du Lust hast - und hast das gute Gefühl, zuerst das getan zu haben, was dir wichtig ist.</li></ul><p>Damit du in 15-Minuten-Schritten Fortschritte machst, sind drei Punkte wichtig:</p><h2><strong>Tipp 1: Den nächsten Schritt vorbereiten</strong></h2><p>Wenn du nur 15 oder 30 Minuten hast zum Schreiben, dann solltest du die Zeit so gut wie möglich nutzen. Das heißt:</p><ul><li>Schalte alle potenziellen Ablenkungen ab (E-Mail, Telefon, Messenger etc.).</li><li>Überlege dir VOR dem Sprint, woran du heute arbeiten willst. Das legst du entweder am Ende des vorherigen Sprints fest oder am Vorabend oder BEVOR du dich zum Schreiben hinsetzt.</li></ul><p>Dazu hilft es, wenn du dir, beispielsweise bei der Wochenplanung, vorab überlegt hast, welche Aufgaben sinnvoll und nötig sind, damit du mit dem Schreibprojekt vorankommst. Die Aufgaben sollten nicht länger als eine knappe Viertel- bzw. halbe Stunde in Anspruch nehmen. Und natürlich kannst du eine Aufgabe auch auf zwei oder mehr Sprints aufteilen.</p><p>Was können solche Aufgaben sein?</p><ul><li>200 Wörter schreiben (oder wie viel du in der Zeit realistischerweise schaffen kannst)</li><li>die nächste Szene im Roman skizzieren</li><li>die Grobgliederung für das nächste Kapitel entwickeln</li></ul><h3><strong>Was konkret kannst du jetzt tun?</strong></h3><ol><li>Überlege, wann deine Sprint-Blöcke am besten in deinen Tag passen.</li><li>Trag dir die Sprint-Blöcke für diese und die nächste Woche in den Kalender ein.</li><li>Mache eine Liste mit kleinen „mundgerechten“ Aufgaben, die dich bei deinem Projekt voranbringen und die du in deinen Sprint-Blöcken schaffen kannst.</li><li>Bringe die Aufgaben, soweit möglich, in eine sinnvolle Reihenfolge (die Grobgliederung beispielsweise wirst du höchstwahrscheinlich vor dem Schreiben zusammenstellen).</li></ol><h2><strong>Tipp 2: Fokussiert schreiben</strong></h2><ol class=""><li>Stell dir einen Timer auf 12 bzw. 27 Minuten und lege mit der Aufgabe, die du dir vorher überlegt hast, los. Du hast nur eine Viertel- bzw. halbe Stunde, fang an und bleib dran.</li><li>Am Ende des Sprints schreibst du auf, was du beim nächsten Sprint machen wirst.<br></li></ol></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-192dc996d23"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1563" alt="Schreibsprint" data-id="1563" width="800" data-init-width="800" height="1200" data-init-height="1200" title="Schreibsprint_kari-shea-tOVmshavtoo-unsplash" loading="lazy" src="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Schreibsprint_kari-shea-tOVmshavtoo-unsplash.png" data-width="800" data-height="1200" style="aspect-ratio: auto 800 / 1200;" srcset="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Schreibsprint_kari-shea-tOVmshavtoo-unsplash.png 800w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Schreibsprint_kari-shea-tOVmshavtoo-unsplash-200x300.png 200w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Schreibsprint_kari-shea-tOVmshavtoo-unsplash-683x1024.png 683w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Schreibsprint_kari-shea-tOVmshavtoo-unsplash-768x1152.png 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<h2 class=""><strong>Tipp 3: Schneller in den Schreibfluss kommen</strong></h2><p>Damit du schnell in den Flow kommst, braucht es - neben den ersten beiden Tipps - noch etwas Weiteres: ein vorbereitendes Ritual. Das signalisiert deinem Gehirn: Jetzt ist es Zeit, mit dem Schreiben loszulegen.</p><p>Wie kann solch ein Ritual aussehen?</p><ul><li><a href="https://www.der-schreib-coach.de/ritual-schreiben-beginnen" target="_blank" class="" style="outline: none;">Es könnte eine 1-Minuten-Meditation sein, wie ich sie hier beschrieben habe.</a></li><li>Oder du machst dir eine Tasse Tee und setzt dich damit an den Schreibtisch (vielleicht ist es ja ein besonderer Tee, den du nur beim Schreiben trinkst).</li><li>Oder du räumst die Dinge, die auf dem Schreibtisch liegen (und zu deiner Brotarbeit gehören) zur Seite, bevor du mit dem Schreiben beginnst.</li><li>Oder du hast für das Schreiben einen speziellen Platz, an den du dich setzt.</li><li>Oder du legst bestimmte Musik oder einen bestimmten Song auf, um dich einzustimmen.</li><li>Oder etwas ganz anderes ...</li></ul><h3><strong>Was konkret kannst du jetzt tun?</strong></h3><p>Überlege dir, welche Art von Ritual dir helfen kann, schnell in den „Schreib-Modus“ zu kommen.</p><h2><strong>Probiere es aus</strong></h2><p>Probiere es aus. Wie wäre es mit einem Monat Probezeit?</p><p>Du wirst sehen: Regelmäßige Schreibsprints sind machbar, du wirst schnell Fortschritte merken und das gute Gefühl haben, etwas zu tun, was dir wichtig ist.</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Wie du dem inneren Drang widerstehst, beim Schreiben E-Mails zu checken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 05:40:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologisches]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kürzlich erzählte eine Schreibcoaching-Klientin, dass es ihr meistens leicht fällt, mit dem Schreiben anzufangen. Aber mittendrin taucht dann häufig der Gedanke auf, sie müsse jetzt ganz dringend schauen, welche E-Mails reingekommen sind. Und zwar auch dann, wenn sie nicht auf eine wichtige E-Mail wartet.&#160;Wenn sie diesem inneren Drang nachgibt, dann beantwortet sie nicht nur ein, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Kürzlich erzählte eine Schreibcoaching-Klientin, dass es ihr meistens leicht fällt, mit dem Schreiben anzufangen. Aber mittendrin taucht dann häufig der Gedanke auf, sie müsse jetzt ganz dringend schauen, welche E-Mails reingekommen sind. Und zwar auch dann, wenn sie nicht auf eine wichtige E-Mail wartet.</p><p>Wenn sie diesem inneren Drang nachgibt, dann beantwortet sie nicht nur ein, zwei E-Mails, sondern schaut auch noch in WhatsApp und auf Instagram, was da reingekommen ist. Bis sie schließlich merkt, dass sie eine Viertelstunde oder mehr ihrer <strong>kostbaren Schreibzeit verschwendet </strong>hat.</p><p>Typischerweise tritt das bei ihr - und auch bei anderen - dann auf, <strong>wenn sie beim Schreiben ins Stocken gerät</strong>. Oder wenn sie merkt, dass das, was sie geschrieben hat, doch nicht so klar und verständlich ist, wie sich das vorher in ihren Gedanken angefühlt hat.</p><h2><strong>Wenn ich der Versuchung nachgebe</strong></h2><p>Dass dann der innere Drang aufkommt, den unangenehmen Gefühlen auszuweichen, kann ich gut nachvollziehen. Ich kenne diese Versuchung auch.</p><p>Nur: Wenn ich mich dann selbst ablenke und beispielsweise das E-Mail-Programm oder einen Social-Media-Kanal öffne, ist es <strong>extrem schwer, wieder zurück in den Schreibfluss zu kommen</strong>. Bin ich erst einmal im E-Mail-Postfach, fallen mir zig E-Mails ein, auf die ich noch reagieren muss. Dann brauche ich vielleicht noch zusätzliche Infos, lande im Webbrowser oder suche Dokumente auf der Festplatte.</p><p>Bis ich dann wieder da weitermachen kann, wo ich mich selbst unterbrochen habe, ist viel Zeit vergangen. Außerdem muss ich erst wieder in das Thema reinfinden, zu dem ich etwas schreiben wollte.</p><p>Ein ähnlich gelagertes Problem ist die Angewohnheit, gleich als allererstes am Morgen, nach dem Einschalten des Computers, E-Mails zu checken. <a href="http:// https://www.aufschieberitis-adieu.de/keine-e-mail-am-morgen/" target="_blank">Mehr dazu in diesem Beitrag.</a></p><h2><strong>Wie du die schlechten Gewohnheiten ablegst und sofort ins Schreiben kommst</strong></h2><p>Um die Versuchung möglichst zu minimieren, mich durch E-Mail-Checken abzulenken, habe ich für mich eine <strong>Strategie</strong> entwickelt, die inzwischen auch einer Reihe meiner Coachingklient*innen hilft.</p><h3><strong>1. Kurzer E-Mail-Check (falls du unbedingt Mails checken musst)</strong></h3><p>Stell dir einen Timer auf 5 Minuten. In diesen 5 Minuten schaust du in dein E-Mail-Postfach.</p><p>Aber:</p><ul><li>Du antwortest auf keine der E-Mails.</li><li>Du liest keine E-Mail und keinen Newsletter durch.</li><li>Lediglich E-Mails, von denen du denkst, dass du sie unbedingt jetzt sofort lesen musst (weil sonst die Welt untergeht), liest du quer.</li></ul><p>Auf diese Weise kannst du sicher sein, dass nichts Dringendes „anbrennt“. So kannst du dich im Anschluss beruhigt ans Schreiben setzen und lenkst dich nicht mit E-Mal-Schreiben ab.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-192417bb1e5"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1554" alt="Ablenkung Timeboxing E-Mail" data-id="1554" width="1040" data-init-width="1598" height="465" data-init-height="715" title="Timeboxing-Kalender" loading="lazy" src="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Timeboxing-Kalender.png" data-width="1040" data-height="465" style="aspect-ratio: auto 1598 / 715;" srcset="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Timeboxing-Kalender.png 1598w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Timeboxing-Kalender-300x134.png 300w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Timeboxing-Kalender-1024x458.png 1024w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Timeboxing-Kalender-768x344.png 768w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Timeboxing-Kalender-1536x687.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1040px) 100vw, 1040px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3><strong>2. Nutze Timeboxing für E-Mails</strong></h3><p>Trag dir feste Zeiten in den Kalender ein, in denen du E-Mails bearbeitest. Zum Beispiel um 11 Uhr. Vorher lässt du die Finger vom E-Mail-Postfach (abgesehen von den 5 Minuten am Morgen).</p><p>Falls 11 Uhr zu spät ist: Nimm das erste Zeitfenster NACH deiner Schreibzeit und ein kurzes Zeitfenster vor der Mittagspause.</p><p>Ich empfehle dir, auch nachmittags nach Möglichkeit nur zwei Zeitfenster für E-Mails in den Kalender einzutragen.</p><p>Und halte dich an diese Zeiten.</p><p>Es sei denn, deine Arbeit besteht darin, E-Mails von Kund*innen zeitnah zu beantworten. Dann wirst du dein E-Mail-Programm ständig offen haben und regelmäßig reinschauen.</p><h3><strong>3. Schließe dein E-Mail-Programm</strong></h3><p>Nach jedem Zeitfenster für E-Mails schließt du dein E-Mail-Programm. Das senkt den Drang, mal kurz zu schauen, ob eine E-Mail von Kollege X reingekommen ist.</p><p>Außerdem poppen auf diese Weise nicht ständig Benachrichtigungen auf, dass eine neue E-Mail angekommen ist.</p><h3><strong>4. Grenzen setzen und ankündigen</strong></h3><p>E-Mail ist - anders als das Telefon oder ein Chat-Programm - als asynchrones Medium gedacht: Ein Sender schreibt, der Empfänger antwortet, wenn er Zeit dafür hat. Nur leider erwarten viele, dass sie sofort eine Antwort auf ihre E-Mail erhalten. (Wer kennt das nicht: Kollege A ruft an: „Ich habe dir gerade eine E-Mail geschickt. Wann kommt deine Antwort?“)</p><p>Deshalb: Wenn du nur in bestimmten Zeitfenstern E-Mails bearbeitest, trag das in die Signatur deines E-Mail-Programms ein. Beispielsweise: „Bitte beachten Sie: Ich schaue nur um 10:00, 12:00, 14:00 und 16:00 Uhr in mein E-Mail-Postfach.“</p><p>So wissen die Menschen, die mit dir zu tun haben, Bescheid, dass du nicht rund um die Uhr per E-Mail erreichbar bist.</p><p>Und du gibst dir selbst die Erlaubnis, nicht ständig verfügbar zu sein.</p><h3><strong>5. Regelmäßig Pausen machen</strong></h3><p>Der plötzliche Drang, „kurz mal“ E-Mails zu checken oder einer anderen Ablenkung nachzugehen, kommt nicht selten auch daher, dass wir gerade in ein Energieloch rutschen.</p><p>Deshalb: Plane nicht nur Zeitfenster für E-Mails ein, sondern auch regelmäßige kurze Pausen. Je nachdem, wie viel Konzentration die Aufgabe erfordert, kann eine Pause nach 30 oder 50 Minuten, spätestens aber nach 90 Minuten sinnvoll sein.</p><p>Kurze Pause heißt: 5 bis 10 Minuten (je nach Länge des Arbeitsblocks), in denen du aufstehst, dich bewegst, dir etwas zu Trinken holst, auf die Toilette gehst.</p><p>In der Pause lässt du die Finger von elektronischen Geräten (also keine E-Mails, kein Social Media, kein Chat, kein kurzes Spiel).</p><h3><strong>6. Finde das, was für dich funktioniert</strong></h3><p>Probiere diese Tipps für einen Monat aus und schreibe dir täglich auf:</p><ul><li>Was hat funktioniert?</li><li>Was hat für dich nicht funktioniert? Und was könntest du stattdessen tun?</li><li>Welche inneren Widerstände haben sich gezeigt? Falls negative Gedanken kommen: Schreib sie auf.</li><li>Falls negative Gedanken gekommen sind: Lies die Aufzeichnung mit zeitlichem Abstand durch (zum Beispiel am nächsten Tag) durch und frage dich, ob du diesen Gedanken wirklich, wirklich immer noch glaubst. Oder ob du ihn loslassen kannst.</li></ul></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Schreibblockade adieu: Wie du die Angst vor dem leeren Blatt verlierst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2024 12:41:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schreiben ist für die meisten Menschen eine riesige Herausforderung. Oft sitzen sie wie erstarrt vor dem leeren Blatt oder dem leeren Bildschirm und wissen nicht, wo und wie sie anfangen sollen. Ein klassischer Fall von Schreibblockade.&#160;Das kann unterschiedliche Gründen haben; ein entscheidender Grund, der den allerwenigsten bewusst ist, ist der folgende.Der Grund für die Angst [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Schreiben ist für die meisten Menschen eine riesige Herausforderung. Oft sitzen sie wie erstarrt vor dem leeren Blatt oder dem leeren Bildschirm und wissen nicht, wo und wie sie anfangen sollen. Ein klassischer Fall von Schreibblockade.</p><p>Das kann unterschiedliche Gründen haben; ein entscheidender Grund, der den allerwenigsten bewusst ist, ist der folgende.</p><h2 class="">Der Grund für die Angst vor dem leeren Blatt: Es fehlt ein Gegenüber</h2><p>Das Riesenproblem mit einem leeren Blatt ist: Dass es leer ist.</p><p>Dass es keine Augen, keine Ohren und keinen Mund hat.</p><p>Es ist kein echtes Gegenüber. Und das macht es uns so schwer.</p><p>Denn Schreiben heißt: <strong>Kommunizieren</strong>.</p><p>Und zum Kommunizieren brauchen wir ein <strong>Gegenüber</strong>. Dieses Gegenüber haben wir (oft) nicht, wenn wir am Computer sitzen oder auch wenn wir auf ein Blatt Papier schreiben. Und dieses Fehlen eines Gegenübers hemmt uns.</p><p>Das Problem haben wir meist nicht, wenn wir beispielsweise eine E-Mail an eine konkrete Person schreiben. Schwierig wird es dagegen, wenn wir gleichsam „ins Blaue hinein“ schreiben sollen, etwa einen Blogartikel, ein Buchkapitel oder einen Newsletter.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-185c13f0647"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1140" alt="Schreibblockade, Angst vor dem leeren Blatt Erzählen" data-id="1140" data-init-width="1201" data-init-height="800" title="Angst_vor_leerem_Blatt_Gespräch_priscilla-du-preez-ZWR-dgEBFjo-unsplash_1200" loading="lazy" src="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Angst_vor_leerem_Blatt_Gespraech_priscilla-du-preez-ZWR-dgEBFjo-unsplash_1200.jpg" data-width="1201" style="aspect-ratio: auto 1201 / 800;" width="1201" height="800" srcset="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Angst_vor_leerem_Blatt_Gespraech_priscilla-du-preez-ZWR-dgEBFjo-unsplash_1200.jpg 1201w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Angst_vor_leerem_Blatt_Gespraech_priscilla-du-preez-ZWR-dgEBFjo-unsplash_1200-300x200.jpg 300w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Angst_vor_leerem_Blatt_Gespraech_priscilla-du-preez-ZWR-dgEBFjo-unsplash_1200-1024x682.jpg 1024w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Angst_vor_leerem_Blatt_Gespraech_priscilla-du-preez-ZWR-dgEBFjo-unsplash_1200-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1201px) 100vw, 1201px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Tipp 1 gegen Schreibblockaden: Schreibe für konkrete Personen</h2><p>Eine der wichtigsten Lektionen fürs Schreiben hab ich erfreulicherweise sehr früh gelernt. Dafür bin ich dem Lektor meines allerersten Buchs heute noch dankbar. Der hat mir, als ich gleich beim ersten Kapitel in eine Schreibblockade gerutscht bin, gesagt: <strong>Du musst wissen, für wen du schreibst.</strong> Und du musst ganz bewusst für diese Person schreiben. Stell dir vor, du erzählst es dieser Person.</p><p>Normalerweise schreiben wir natürlich für ganz viele Menschen. Trotzdem: Bei jedem Artikel, bei jedem Buch, auch bei jedem Blogbeitrag, den ich heute schreibe, stelle ich mir ein, zwei Personen vor, denen ich das erzähle, was ich schreiben will.</p><p>Das sind in meinem Fall Menschen aus Fleisch und Blut, Menschen, die ich kenne. Manche Blogbeiträge zum Beispiel schreibe ich für zwei Teilnehmer, die letztes Jahr bei einem meiner Seminare dabei waren.</p><p>Wenn ich ein neues Dokument in meinem Textprogramm öffne, schreibe ich den Arbeitstitel, wenn ich schon einen habe. Dann nehm ich mir bewusst kurz Zeit, überlege, für wen der Artikel oder Blogbeitrag gedacht ist. Und stelle mir diese Person vor dem geistigen Auge vor, manchmal sind es auch zwei Personen.</p><p>Ich schreibe mir auch den Namen der Person oder Personen an den Anfang der Datei.</p><p>Einige meiner Klienten fügen sogar ein Foto von den Personen am Anfang des Dokuments ein.</p><h3 class="">Für Menschen aus Fleisch und Blut schreiben<br></h3><p>Für mich gehört das zu den wichtigsten Tipps rund ums Schreiben: <b>Stell dir bei jedem Text vor, für wen du schreibst. Mach das so konkret wie möglich. Stell dir wirklich eine Person aus Fleisch und Blut vor.</b></p><p>Ich hab einige Zeit gedacht, ich bräuchte das nicht mehr, und hab aus Bequemlichkeit einfach drauflos geschrieben. Das hat schon auch funktioniert, da kommt die Routine zum Tragen, ich schreibe ja täglich.</p><p>Aber leichter fällt es mir, wenn ich mir eine konkrete Person vorstelle. Und es macht mir auch mehr Spaß, es ist für mich persönlicher, wenn ich mir vorstelle, einen Blogbeitrag zum Thema Aufschieberitis für Lukas und für Frau Schneider zu schreiben.</p><h2 class="">Tipp 2 gegen Schreibblockaden: Erzähle, was du schreiben willst</h2><p>Einer der ersten Klienten, der zu mir ins Schreibcoaching kam, war ein Trainer. Wir hatten uns in einem seiner Seminare kennengelernt. Er kam zu mir, weil er immer wieder Schreibblockaden hatte. Er hatte schon mehrfach einen Auftrag nicht bekommen, weil er das schriftliche Angebot, um das ein interessierter Kunde gebeten hatte, einfach nicht zustande brachte.</p><p>Im Seminar und auch im Gespräch konnte er sich gut und klar ausdrücken. Er redete ganz frei, ohne Notizen. Das ging alles wunderbar.</p><p>Nur mit dem Schreiben klappte es nicht. Sobald er sich an die Tastatur setzte, war er wie leer im Kopf.</p><p>Bei ihm hat ein kleiner Trick geholfen: Ich habe ihn gebeten, mir zu erzählen, was er in das Angebot schreiben wollte. Das hat wunderbar funktioniert.</p><p>Dann habe ich ihm vorgeschlagen, es mir noch einmal zu <strong>erzählen </strong>und es mit seinem <strong>Diktiergerät aufzunehmen</strong>. Die Aufnahme hat er dann mit seiner Diktiersoftware in digitalen Text umwandeln lassen.</p><p>Diesen Rohtext hat er dann in seinem Textprogramm weiterbearbeitet und für seinen Auftraggeber fertig gemacht.</p><p>Um ehrlich zu sein: Anfangs fand er das, was er diktiert hatte, etwas peinlich. Weil das natürlich keine perfekt ausformulierten und grammatikalisch korrekten Sätze waren.</p><p>Aber er hat gemerkt, dass es gar nicht so viel Aufwand war, das, was da auf dem Bildschirm stand, zu korrigieren und hübsch zu formulieren.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-185c1394f7f"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1136" alt="Schreibblockade Angst vor dem leeren Blatt Erzählen Diktieren" data-id="1136" data-init-width="902" data-init-height="391" title="Angst_vor_dem_leeren_Blatt_Word_1" loading="lazy" src="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Angst_vor_dem_leeren_Blatt_Word_1.png" data-width="902" style="aspect-ratio: auto 902 / 391;" width="902" height="391" srcset="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Angst_vor_dem_leeren_Blatt_Word_1.png 902w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Angst_vor_dem_leeren_Blatt_Word_1-300x130.png 300w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Angst_vor_dem_leeren_Blatt_Word_1-768x333.png 768w" sizes="auto, (max-width: 902px) 100vw, 902px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class="">Erzähl es mir —oder dem Diktiergerät</h3><p>Das mit dem Diktieren funktioniert für viele meiner Klienten. Inzwischen nutzen sie die Diktierfunktion in ihrem <strong>Smartphone </strong>oder auch einfach die Aufnahmefunktion in ihrem Textprogramm.</p><p>Für die Geräte von Apple und die Android-Geräte gibt es diverse Sprachmemo-Apps, die meisten davon wandeln Audioaufnahmen gleich in Text um. Und es gibt die Möglichkeit, Spracheingabe zum Beispiel in der Notizen-App auf dem iPhone gleich mitschreiben zu lassen. Dazu tippst du auf das Mikrofon-Symbol; die App erkennt inzwischen auch Satzzeichen, die du mitdiktierst.</p><p>Auch viele Textprogramme haben inzwischen eine <strong>Diktierfunktion</strong>. In Word findest du sie auf dem Reiter „Start“. Auf dem Mac gibt es sogar eine systemweite Diktierfunktion, die ebenfalls erstaunlich gut funktioniert; in Pages findest du sie unter „Bearbeiten - Diktat starten“.</p><p>Du kannst das, was du schreiben willst, natürlich auch einer anderen Person erzählen und es dann gleich im Anschluss aufschreiben.</p><h3 class="">Schreibe so, wie du sprichst</h3><p>Wenn du so vorgehst, dann klingt das, was du schreibst, nach dir. Das ist <strong>authentisch</strong>.</p><p>Viele meinen, sie müssten so schreiben, dass es „wie geschrieben“ klingt. Das ist ein Riesenfehler. Dabei kommen erfahrungsgemäß langweilige Texte raus. Gestelzte Texte, blutleere Texte, nichts, was man gerne liest.</p><p>Wenn du dagegen gedacht in Dialog mit deinem Gegenüber gehst, dann liest sich das normalerweise viel <strong>flüssiger</strong>. Du kannst damit auch richtig spielen und zum Beispiel rhetorische Fragen einbauen. Oder die Person direkt auffordern, etwas zu tun, zum Beispiel „Stell dir vor, wie es ist ...“</p><p>Also: <strong>Schreib so, wie du sprichst. Trau dich.</strong></p><p>Und dann überarbeite den Text, aber polier ihn nicht blank.</p><p>Auch ein Thomas Mann hat seine Romane nicht einfach so heruntergeschrieben. Er hat - wie alle anderen Schriftsteller - seine Romane und Erzählungen mehrmals überarbeitet.</p><p><strong>Eine Anmerkung: </strong>Bei wissenschaftlichen Arbeiten ist ein Stil gefordert, der eher trocken, distanziert und abstrakt ist. Da wirst du natürlich nicht so schreiben, wie du sprichst.<br></p><h3 class="">Bildquellen</h3><p>Das Titelfoto stammt von <a href="https://unsplash.com/de/@jurigianfra" target="_blank" class="" style="outline: none;">Juri Gianfrancesco</a>, das Foto im Text von <a href="https://unsplash.com/de/@priscilladupreez" target="_blank" class="" style="outline: none;">Priscilla Du Preez</a> (beide via Unsplash).<br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Wieso ein Nickerchen die Kreativität auf Trab bringt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Feb 2024 09:07:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologisches]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es nervt: Am frühen Nachmittag ist bei mir oft die Luft raus. Ich ertappe mich dabei, auf den Bildschirm zu starren &#8211; und gar nicht aufzunehmen, was ich gerade lese. Oder auf den leeren Bildschirm zu starren und keinen Plan zu haben, wie ich weitermache.&#160;Sitzen zu bleiben und angestrengt zu versuchen, mich zu konzentrieren &#8211; [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper tve_wp_shortcode"><div class="tve_shortcode_raw" style="display: none"></div><div class="tve_shortcode_rendered"><p>Es nervt: Am frühen Nachmittag ist bei mir oft die Luft raus. Ich ertappe mich dabei, auf den Bildschirm zu starren &#8211; und gar nicht aufzunehmen, was ich gerade lese. Oder auf den leeren Bildschirm zu starren und keinen Plan zu haben, wie ich weitermache.</p><p>Sitzen zu bleiben und angestrengt zu versuchen, mich zu konzentrieren &#8211; das funktioniert höchstens für kurze Zeit, dann wird es wieder wattig in meinem Hirn.</p><p>Mir hilft stattdessen: Entweder aufstehen und eine kurze Runde spazieren gehen. Oder aber mich für eine Viertelstunde auf die Couch zu legen.  In beiden Fällen bin ich hinterher geistig erfrischt und kann wieder kreativ und produktiv weiterarbeiten.</p><p>Dass ein körperliches In-Bewegung-Kommen auch den Geist in Bewegung bringt, leuchtet den meisten ein. Auch die frische Luft und das Grün auf den Feldern und Wiesen helfen meinen Gehirnzellen auf die Sprünge.</p><p>Dass auch ein kurzes Schläfchen gut für die Kreativität ist, ist vielleicht nicht so offensichtlich. <a href="https://www.der-schreib-coach.de/nickerchen-und-kreativitaet#more-814" class="more-link">Continue Reading</a></p></div></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Wie ein 2-Minuten-Ritual hilft, mit dem Schreiben zu beginnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Sep 2023 06:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das 2-Minuten-Ritual hilft mir, von der ersten Minute an hochkonzentriert und zielgerichtet mit dem Schreiben loszulegen. Wenn ich ohne das Ritual mit dem Schreiben beginne, brauche ich länger, um in den Flow zu kommen. Oft fällt mir noch dieses oder jenes ein, das ich erledigen sollte, bevor ich dann tatsächlich mit dem Schreiben anfange. Oder [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper tve_wp_shortcode"><div class="tve_shortcode_raw" style="display: none"></div><div class="tve_shortcode_rendered"><p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Das 2-Minuten-Ritual hilft mir, von der ersten Minute an hochkonzentriert und zielgerichtet mit dem Schreiben loszulegen. </span></p><p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Wenn ich ohne das Ritual mit dem Schreiben beginne, brauche ich länger, um in den Flow zu kommen. Oft fällt mir noch dieses oder jenes ein, das ich erledigen sollte, bevor ich dann tatsächlich mit dem Schreiben anfange. Oder meine Gedanken schweifen ab, während ich schreibe.</span></p><p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Das Ritual funktioniert natürlich auch, wenn es nicht ums Schreiben geht, sondern um eine andere Tätigkeit, die Konzentration verlangt, wie Buchhaltung, Telefonate, ein Seminar etc.</span></p><p><em>Ich nutze es seit etwa 10  Jahren. Auch wenn ich in der Zwischenzeit immer mal wieder andere Vorgehensweisen ausprobiert bzw. gedacht habe, ganz ohne Einstimmung auszukommen, lande ich letztlich immer wieder bei genau diesem 2-Minuten-Ritual.</em></p><p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Mein Ritual besteht aus drei Schritten:</span></p> <a href="https://www.der-schreib-coach.de/ritual-schreiben-beginnen#more-229" class="more-link">Continue Reading</a></div></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Besser kürzer, dafür öfter</title>
		<link>https://www.der-schreib-coach.de/besser-kuerzer-dafuer-oefter</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Mar 2023 07:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Roland schreibt gerade mit meiner Unterstützung an seinem Expertenbuch. Genauer gesagt: Er schrieb bis letzte Woche nicht wirklich.&#160;Als er Ende 2022 mit dem Projekt startete, sagte er, dass er eigentlich keine Zeit dafür hat, weil er so stark im Tagesgeschäft eingespannt ist. Er würde sich einfach ein paar Auszeiten nehmen und das Buch dann schreiben. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Roland schreibt gerade mit meiner Unterstützung an seinem Expertenbuch. Genauer gesagt: Er schrieb bis letzte Woche nicht wirklich.</p><p>Als er Ende 2022 mit dem Projekt startete, sagte er, dass er eigentlich keine Zeit dafür hat, weil er so stark im Tagesgeschäft eingespannt ist. Er würde sich einfach ein paar Auszeiten nehmen und das Buch dann schreiben. Er wäre solche Hauruck-Aktionen noch aus dem Studium gewohnt, da hätte er die Masterarbeit auch an drei Wochenenden runtergetippt.</p><p>Ein Vierteljahr und drei Hauruck-Wochenenden später hatte Roland eine tragfähige Gliederung (die war Mitte Januar schon fertig) und ein paar Textfragmente. Mehr nicht, dafür aber gewaltigen Frust.</p><p>Jetzt probiert er aus, was ich meinen Klient*innen seit Jahren rate: Kleine Schritte tun, dranbleiben, Regelmäßigkeit entwickeln - auf diese Weise kommt man mit der Zeit gewaltig weit. Im Englischen spricht man vom <em>Compound Effect </em>(übersetzt: Zinseszinseffekt oder Verbundwirkung).</p><h2 class="">Hauruck funktioniert nicht</h2><p>Hauruck-Aktionen kenne ich aus eigener Erfahrung - aus der Zeit, als ich als festangestellter Redakteur arbeitete und nebenher noch an Buchprojekten schrieb. Ich hatte da auch die Vorstellung, ich könnte in einem Gewaltakt an einem verlängerten Wochenende ganz viel schaffen.</p><p>Letztlich war der Effekt solcher Aktionen meist nur minimal. Ich habe einen größeren Teil der Zeit nicht für Schreiben genutzt bzw. in der Zeit, in der ich geschrieben habe, nur wenig produziert. Entsprechend frustriert war ich hinterher.</p><h2 class="">Viel produktiver ist ...</h2><p>Weitaus produktiver ist es, lieber öfter kleinere Teilaufgaben anzupacken, anstatt zu versuchen, die komplette Aufgabe in einem Gewaltakt abzuarbeiten. Das ist wie beim Lernen: Aus der Gehirnforschung wissen wir, dass wir dann am wirkungsvollsten lernen, wenn wir etwas immer wieder tun - selbst wenn es jeweils nur für kurze Zeit ist.</p><h2 class="">Wieso das so ist</h2><p>Wenn du öfter für kurze Zeit an einer Aufgabe arbeitest, beschäftigt sich dein Gehirn auch in den Pausen dazwischen damit. Es kann so Verbindungen knüpfen und gewinnt neue Erkenntnisse.</p><p>Sicher kennst du das: Wenn du am Abend eine Aufgabe noch nicht abgeschlossen hast und dich am nächsten Morgen wieder daran setzen, bist du oft schon ein, zwei Schritte weiter. Oft hast du über Nacht schon die Lösung für ein kniffliges Problem gefunden. Obwohl du dich in der Nacht nicht bewusst damit beschäftigt hast - und auch nicht die Nacht über wach gelegen hast.</p><p>Und selbst, wenn du nicht im Schlaf eine Lösung gefunden hast: Oft wirkt ein Problem, das am Tag vorher noch unlösbar schien, am nächsten Morgen nicht mehr so riesig oder unüberwindbar.</p><h2 class="">Schnellere Erfolgserlebnisse</h2><p>Hinzu kommt noch ein zweiter Effekt: Umfangreiche Projekte wie das Schreiben eines Buchs oder der Texte für die eigene Website erscheinen uns oft so, als wären sie nicht zu bewältigen. Das kann dazu führen, dass wir die Aufgabe immer weiter aufschieben, bis es nicht mehr anders geht. So war das bei mir früher - und auch bei Roland.</p><p>Wenn du das Riesenprojekt dagegen in kleine Schritte aufteilst und dir eine Teilaufgabe nach der anderen vornimmst, hast du sehr schnell Erfolgserlebnisse und kommst schneller voran.</p><p>Deshalb mein Rat: Teile große Projekte lieber in kleinere Schritte auf und arbeite regelmäßig an solchen kleinen Häppchen, statt zu versuchen, das Projekt in einer Hauruck-Aktion „wegzuschaffen“.</p><h2 class="">Es gibt Ausnahmen</h2><p>Was ich beschrieben habe, funktioniert so für 95 und mehr Prozent aller Schreibenden. Konkret kenne ich genau drei Personen, die besser in Wochen- oder Wochenend-Sprints an ihren Büchern arbeiten. Zwei davon haben es erst auf die von mir empfohlene Weise probiert. Als das nicht klappte, haben sie sich dann doch wieder in einem Kloster eingemietet bzw. sind mehrere Wochenenden hintereinander in die eigene Ferienhütte gezogen. Dort, weg vom Alltag, war es möglich, fokussiert und ohne Störungen durch die Familie zu schreiben. </p><p>Wie gesagt: Es gibt auch (seltene) Ausnahmen zur Regel.</p><p><br></p><p>Das Titelfoto stammt von <a href="https://unsplash.com/de/@lindsayhenwood" target="_blank" class="" style="outline: none;">Unsplash-Nutzerin Lindsay Henwood</a>.</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Wieso du den inneren Kritiker nicht loswerden oder besiegen kannst</title>
		<link>https://www.der-schreib-coach.de/innerer-kritiker-loswerden-oder-besiegen</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2023 09:29:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Innerer Kritiker]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologisches]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es um das innere Team oder innere Anteile geht, ist kaum ein Anteil so unbeliebt wie der innere Kritiker (der natürlich auch eine innere Kritikerin sein kann).&#160;Der innere Kritiker ist eine innere Stimme, die alles kritisiert, was wir tun. Oder die nörgelt oder uns &#8211; im Extremfall &#8211; richtig üble Beschimpfungen um die Ohren [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper tve_wp_shortcode"><div class="tve_shortcode_raw" style="display: none"></div><div class="tve_shortcode_rendered"><p>Wenn es um das innere Team oder innere Anteile geht, ist kaum ein Anteil so <strong>unbeliebt</strong> wie der innere Kritiker (der natürlich auch eine innere Kritikerin sein kann).</p><p>Der innere Kritiker ist eine innere Stimme, die alles kritisiert, was wir tun. Oder die nörgelt oder uns &#8211; im Extremfall &#8211; richtig üble Beschimpfungen um die Ohren haut. Viele Schreibende kennen diesen inneren Kritiker, der ihnen einflüstert, dass sie doch gar nicht schreiben können, dass sie nichts zu sagen haben, dass man das doch so nicht schreiben kann &#8230;</p><p>Im Coaching oder auch in Gesprächen höre ich von Betroffenen immer wieder den Wunsch, diesen nervigen/lästigen/störenden Anteil loswerden zu wollen.</p><p>So verständlich der Wunsch ist: <strong>Das wird nicht klappen.</strong></p><h2>Der innere Kritiker ist ein Teil von uns</h2> <a href="https://www.der-schreib-coach.de/innerer-kritiker-loswerden-oder-besiegen#more-668" class="more-link">Continue Reading</a></div></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Wenn du nicht weißt, wie und wo du mit dem Schreiben beginnen sollst</title>
		<link>https://www.der-schreib-coach.de/wenn-du-nicht-weisst-wie-und-wo-du-mit-dem-schreiben-beginnen-sollst</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2023 18:02:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologisches]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schreibblockaden können verschiedenste Ursachen haben. Eine typische Situation ist: Du sitzt vor dem leeren Blatt oder Bildschirm und weißt einfach nicht, wo und wie du mit dem Schreiben anfangen sollst. Das ist häufig dann der Fall, wenn du über ein Thema schreiben willst, über das du viel weißt (oder viel recherchiert hast).&#160;Dann lautet die spannende [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.der-schreib-coach.de/wenn-du-nicht-weisst-wie-und-wo-du-mit-dem-schreiben-beginnen-sollst">Wenn du nicht weißt, wie und wo du mit dem Schreiben beginnen sollst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.der-schreib-coach.de">Der Schreibcoach</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Schreibblockaden können verschiedenste Ursachen haben. Eine typische Situation ist: Du sitzt vor dem leeren Blatt oder Bildschirm und weißt einfach nicht, wo und wie du mit dem Schreiben anfangen sollst. Das ist häufig dann der Fall, wenn du über ein Thema schreiben willst, über das du viel weißt (oder viel recherchiert hast).</p><p>Dann lautet die spannende Frage: Wie wähle ich aus, worüber ich schreibe? Und was behandle ich nicht?<br></p><h2 class="">Wie anfangen?</h2><p>Das Wichtigste, wenn du vor einem leeren Blatt oder einem leeren Bildschirm sitzt, ist: <strong>Ins Schreiben kommen.</strong> Wenn wir erst einmal angefangen haben, wenn wir den ersten Satz geschrieben haben, dann ist es viel leichter, auch den zweiten zu schreiben und den dritten und so weiter.</p><p>Dabei helfen die 3 W.</p><h2 class="">Die 3 W-Fragen</h2><p>Das sind drei W-Fragen, die ich so auch in meine Textdatei schreibe und sie beantworte. Schriftlich. Damit fange ich an zu schreiben. Dann ist das Blatt bzw. der Bildschirm nicht mehr leer.</p><p>Was sind nun die drei W-Fragen?</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-185ea0d4832"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1163" alt="" data-id="1163" data-init-width="861" data-init-height="506" title="4-W-Fragen-Word" loading="lazy" src="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/4-W-Fragen-Word.png" data-width="861" width="861" height="506" srcset="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/4-W-Fragen-Word.png 861w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/4-W-Fragen-Word-300x176.png 300w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/4-W-Fragen-Word-768x451.png 768w" sizes="auto, (max-width: 861px) 100vw, 861px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Frage 1: Für WEN schreibe ich?</h2><p><a href="https://www.der-schreib-coach.de/schreibblockade-angst-vor-dem-leeren-blatt-verlieren" target="_blank">Darüber habe ich einen ganzen Beitrag verfasst, den du hier findest.</a> <br></p><h2 class="">Frage 2: WORUM geht es überhaupt?</h2><p>Die Antwort könnte lauten: Das wird ein Angebot für die Firma Meier, es geht um einen 2-Tage-Workshop im September zum Thema „Wie gehe ich mit Ablenkungen durch Social Media um?“.</p><p>Oder: Das wird ein Schreibtipp. Da erkläre ich, warum es so wichtig ist, sich einen Leser oder eine Leserin auszuwählen und für diese Person zu schreiben.</p><p>Du siehst schon: Das WORUM ist nicht einfach nur ein Wort, sondern darf gern ausführlicher sein. Wenn ich da nur schreiben würde: „Das wird ein Schreibtipp“. Dann ist das zu knapp. Und auch zu allgemein. Du darfst da ruhig etwas präziser werden.</p><h2 class="">Frage 3: WAS sollen meine Leser/Leserinnen hinterher wissen? Oder WAS sollen sie tun?</h2><p>Es kann sein, dass es einfach nur ums Informieren geht, dann soll mein Leser etwas ganz Bestimmtes wissen oder verstanden haben.</p><p>Oder ich will mit dem Text etwas erreichen. Ich will, dass sich meine Leser*innen eine bestimmte Entscheidung treffen, ich will, dass sie etwas tun oder etwas unterlassen.</p><p>Diese Frage hat gleich mehrere Funktionen:</p><ol class=""><li>Ich werde klarer darüber, wozu ich den Text überhaupt schreibe. Der Text kriegt eine Ausrichtung. Das merken auch die Leser - vielleicht nicht bewusst. Bei Texten, die keine klare Ausrichtung haben, merkt man das. Man merkt, wenn sich der Autor, die Autorin nicht entscheiden konnte.</li><li>Ich habe eine Richtschnur, anhand der ich den Text, wenn er fertig ist, noch mal überprüfen kann. <br>Die Antwort auf die Frage steht bei mir am Anfang der Textdatei. Wenn ich mit dem Überarbeiten fertig bin, lese ich die Antwort noch einmal - und dann lese ich den Text noch ein letztes Mal durch, um zu schauen, ob der Text auch wirklich das leistet, was ich damit erreichen will.</li></ol><h2 class="">Die 4. W-Frage: WAS muss rein?</h2><p>Wenn ich nach der 3. Frage immer noch nicht weiß, wo ich anfangen soll, dann stelle ich mir eine 4. W-Frage: <b>Was muss alles rein?</b></p><p>Dann tippe ich alle Gedanken runter, die mir zu dem Thema einfallen.</p><p>Da ist es wieder wichtig, bei der Frage "WORUM geht es?", das Thema schon eng zu fassen. Sonst ufert die Stoffsammlung aus, und das blockiert dann auch wieder.</p><h2 class="">Und WAS kommt nicht rein?<br></h2><p>Und jetzt kommt der für viele schwierigste Part: Speichere das Dokument als "Ideen-Steinbruch". Dann löschst du alle Ideen und Gedanken, über die du dieses Mal nicht schreiben willst, und speicherst das Dokument anschließend unter einem anderen Namen. </p><p>In den allermeisten Fällen ergibt sich der Startpunkt, an dem du mit dem Artikel, Blogbeitrag oder Buchkapitel loslegst, aus deiner (bereinigten) Stoffsammlung. Nachdem du jetzt schon die ganze Zeit geschrieben (und gelöscht) hast, ist es meist nicht schwierig, weiter zu schreiben.<br></p><p><br></p><h3 class="">Bildquellen</h3><p>Das Titelfoto stammt von <a href="https://unsplash.com/de/@simonesecci" target="_blank">Simone Secci</a> (via Unsplash), der Screenshot von mir.</p><p><br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.der-schreib-coach.de/wenn-du-nicht-weisst-wie-und-wo-du-mit-dem-schreiben-beginnen-sollst">Wenn du nicht weißt, wie und wo du mit dem Schreiben beginnen sollst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.der-schreib-coach.de">Der Schreibcoach</a>.</p>
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		<title>Hamburger Verständlichkeitsmodell: Wie du gut verständlich schreibst</title>
		<link>https://www.der-schreib-coach.de/hamburger-verstaendlichkeitsmodell-verstaendlich-schreiben</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2023 05:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer schreibt, will gelesen und verstanden werden &#8211; einmal abgesehen von Fällen, wo es rein ums Beeindrucken geht oder darum, „Nichteingeweihte“ auszuschließen oder bei juristischer Sprache. Wer gelesen und verstanden werden will, tut gut daran, leicht verständlich zu schreiben. Mit der Frage, wann ist deutsche Sprache leicht verständlich, beschäftigten sich Germanisten schon seit vielen Jahren. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper tve_wp_shortcode"><div class="tve_shortcode_raw" style="display: none"></div><div class="tve_shortcode_rendered"><p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Wer schreibt, will gelesen und verstanden werden &#8211; einmal abgesehen von Fällen, wo es rein ums Beeindrucken geht oder darum, „Nichteingeweihte“ auszuschließen oder bei juristischer Sprache. </span></p>
<p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Wer gelesen und verstanden werden will, tut gut daran, leicht verständlich zu schreiben.</span></p>
<p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Mit der Frage, wann ist deutsche Sprache leicht verständlich, beschäftigten sich Germanisten schon seit vielen Jahren. Wer mehr dazu wissen will: Am Ende dieses Artikels schreibe ich mehr dazu. <a href="#Anmerkung">[1]</a></span></p>
<p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Anfang der 1970er Jahre entwickelten die Hamburger Psychologen Inghard Langer, Friedemann Schulz von Thun (ja, genau, der mit den vier Seiten einer Botschaft) und Reinhard Tausch Kriterien für die Verständlichkeit von Texten. Sie orientierten sich dabei an den Ergebnissen aus der Lesbarkeitsforschung, die sie aus mehreren Untersuchungen zogen. </span></p>
<h2 class="tm5 tm8"><strong><span class="tm9">Verständlich schreiben nach dem Hamburger Verständlichkeitsmodell</span></strong></h2>
<p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Die Hamburger Psychologen fanden heraus, dass ihre Versuchspersonen Texte dann leicht verständlich fanden, wenn sie den folgenden Kriterien entsprachen:</span></p>
<ul>
<li class="tm5 Normal tm10"><span class="tm7">Einfachheit</span></li>
<li class="tm5 Normal tm10"><span class="tm7">Gliederung und Ordnung</span></li>
<li class="tm5 Normal tm10"><span class="tm7">Kürze und Prägnanz</span></li>
<li class="tm5 Normal tm10"><span class="tm7">Anregende Zusätze</span></li>
</ul>
<p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Was bedeuten diese Kriterien? Und wie setzt du sie in der Praxis um?</span></p>
<h2 class="tm5 tm8"><strong><span class="tm9">1. Einfachheit</span></strong></h2>
<p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Einfach geschriebene Texte zeichnen sich aus durch:</span></p>
<ul>
<li class="tm5 Normal tm10"><span class="tm7">kurze Sätze (die Hamburger Psychologen empfehlen 9 bis 13 Wörter für Sätze, die sehr leicht verständlich sein sollen), einfache Nebensatzgebilde &#8211; keine verschachtelten Sätze oder Einschübe;</span></li>
<li class="tm5 Normal tm10"><span class="tm7">kurze Wörter (möglichst nicht mehr als 3 Silben);</span></li>
<li class="tm5 Normal tm10"><span class="tm7">dem Leser vertraute Wörter; wer Fremdwörter oder Fachbegriffe verwendet, sollte diese erklären.</span></li>
</ul>
<p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Wie einfach du einen Text gestaltest, hängt natürlich von der Zielgruppe ab. Ebenso vom Medium und der Situation, in der der Text gelesen wird: Menschen, die nicht schon mit dem Internet aufgewachsen sind, tun sich meist schwerer damit, am Bildschirm zu lesen als auf Papier.</span></p>
<p class="tm5 Normal tm6"><strong><span class="tm12">Anmerkung:</span></strong><span class="tm7"> Für meinen Geschmack sind die 9 bis 13 Wörter pro Satz, die die Psychologen aus Hamburg empfehlen, zu knapp. Wenn man sich streng daran hält, produziert man eine Aneinanderreihung knapper, nüchterner Hauptsätze, was auf Dauer monoton und ermüdend ist. Ich orientiere mich lieber an die Empfehlungen von Wolf Schneider und Ludwig Reiners, nach denen Sätze mit 20 bis 24 Wörtern durchaus verständlich (wenn auch nicht leicht verständlich) sind. Mein Ziel ist es, nicht „nur“ leicht verständliche Texte zu schreiben, sondern auch solche, die man gerne liest.</span></p>
<h2 class="tm5 tm8"><strong><span class="tm9">2. Gliederung und Ordnung</span></strong></h2>
<p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Damit Leser Schilderungen oder Erklärungen leicht folgen können, sollte der Autor die Informationen in logischer Abfolge und in verdaubaren Häppchen präsentieren. Sonst fällt es den Lesern schwer, den roten Faden zu erkennen.</span></p>
<p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Mit einer klaren Gliederung und Abfolge machst du es deinen Lesern leichter, den Text schneller zu verdauen. Dabei helfen diese Hinweise:</span></p>
<ul>
<li class="tm5 Normal tm10"><span class="tm7">Überlege dir vor dem Schreiben eine logische Abfolge, und halte dich beim Schreiben an diesen roten Faden.</span></li>
<li class="tm5 Normal tm10"><span class="tm7">Beschränke dich auf einen Gedanken pro Satz.</span></li>
<li class="tm5 Normal tm10"><span class="tm7">Stelle das Wesentliche an den Anfang des Textes und an den Anfang des Satzes.</span></li>
<li class="tm5 Normal tm10"><span class="tm7">Gliedere den Text durch Absätze so, dass Zusammengehöriges in einem Absatz steht.</span></li>
<li class="tm5 Normal tm10"><span class="tm7">Mache dem Leser deutlich, was wesentlich ist; lasse Unwesentliches nach Möglichkeit weg.</span></li>
<li class="tm5 Normal tm10"><span class="tm7">Nutze optische Gestaltungsmittel, um dem Leser das Aufnehmen der Informationen zu erleichtern. Dabei helfen Überschriften, Aufzählungen oder auch Schritt-für-Schritt-Anleitungen. </span></li>
</ul>
<h2 class="tm5 tm8"><strong><span class="tm9">3. Kürze und Prägnanz</span></strong></h2>
<p><span class="tm7">Was Kürze und Prägnanz anlangt, formulierten die Hamburger Psychologen zwei Extreme und empfahlen, einen Mittelweg zu suchen zwischen</span></p>
<ul>
<li class="tm5 Normal tm10"><span class="tm7">zu knapp: gedrängt, jedes Wort ist notwendig;</span></li>
<li class="tm5 Normal tm10"><span class="tm7">zu weitschweifig: sehr ausführlich, viel Unwesentliches, vieles könnte man auch weglassen.</span></li>
</ul>
<p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Das heißt: Beschränke dich im Text auf das Wesentliche; formuliere sparsam, jedoch nicht zu knapp; formuliere konkret und anschaulich.</span></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-244" src="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Verständlich-schreiben-Kürze.png" alt="Verständlich schreiben: Finden Sie einen Mittelweg zwischen &quot;zu knapp&quot; und &quot;zu ausführlich&quot;" width="765" height="355" srcset="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Verständlich-schreiben-Kürze.png 765w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Verständlich-schreiben-Kürze-300x139.png 300w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Verständlich-schreiben-Kürze-624x290.png 624w" sizes="(max-width: 765px) 100vw, 765px" /></p>
<h2 class="tm5 tm8"><strong><span class="tm9">4. Anregende Zusätze</span></strong></h2>
<p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Wenn du Texte streng nach den ersten drei Kriterien verfasst, können diese sehr knapp und trocken wirken. Daher empfehlen die Hamburger Psychologen, anregende Zusätze zu verwenden. Das heißt:</span></p>
<ul>
<li class="tm5 Normal tm10"><span class="tm7">Nutze Beispiele, die dem Leser verdeutlichen, was du meinst. Verwende dabei nach Möglichkeit Beispiele aus der Lebenswelt des Lesers.</span></li>
<li class="tm5 Normal tm10"><span class="tm7">Füge Elemente wie Fragen oder Zitate ein, um den Text aufzulockern.</span></li>
<li class="tm5 Normal tm10"><span class="tm7">Schreibe anschaulich, sodass der Leser dem Text leicht folgen kann und er auch Lust hat, ihm zu folgen.</span></li>
<li class="tm5 Normal tm10"><span class="tm7">Schreibe persönlich, und werde als Autor sichtbar, soweit das sinnvoll ist.</span></li>
<li class="tm5 Normal tm10"><span class="tm7">Wenn möglich, füge erklärende Bilder oder Grafiken ein.</span></li>
<li class="tm5 Normal tm10"><span class="tm7">Verwende anregende Zusätze gezielt und sparsam &#8211; die Zusätze sollen einen Zweck erfüllen, nicht einfach nur Sahnehäubchen auf der Torte sein.</span></li>
</ul>
<h2 class="tm5 tm8"><strong><span class="tm9">Fazit: Wann ist ein Text leicht verständlich?</span></strong></h2>
<p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Optimal verständlich ist ein Text nach dem Hamburger Verständnismodell dann, wenn er einfach geschrieben, prägnant, aber nicht zu knapp, gut und logisch gegliedert und mit einigen interessanten Zusätzen versehen ist.</span></p>
<p class="tm5 Normal tm6"><strong><span class="tm12"><a name="Anmerkung"></a>Anmerkung:</span></strong></p>
<p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">[1] In den 1920er Jahren hat Eduard Engels die „Deutsche Stilkunst“ veröffentlicht, in den 1940er Jahren Ludwig Reiners hat seine „Stilfibel“ herausgebracht, die in Teilen auf Engels basiert. Seit Mitte der 1970er Jahren hat Wolf Schneider zahlreiche Bücher zur deutschen Sprache veröffentlicht; sein Ziel ist es, Schreibenden zu zeigen, wie sie lebendiges und gut verständliches Deutsch schreiben.</span></p>
<p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7"> </span></p>
<p class="tm5 Normal tm6"><a href="https://pixabay.com/de/users/Theolobias-125062/" target="_blank" rel="noopener"><span class="tm7">Das Titelfoto stammt von Pixabay-Nutzer Tobias Lampert.</span></a></p>
<p class="tm5 Normal tm6">
</div></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Wie du zeigst, dass du Expertin oder Experte auf deinem Gebiet bist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 18:36:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Trainer, Coachin, Therapeut oder Beraterin sind wir dann auf Dauer erfolgreich, wenn unsere Zielgruppe uns als Experte/Expertin wahrnimmt. Und wenn unsere Angebote einen Nerv bei unserem Publikum treffen. Natürlich gehören noch andere Aspekte dazu wie Sichtbarkeit, Vernetzung, Größe der Zielgruppe, Bedarf etc.&#160;Hier soll es aber nur darum gehen, wie du mithilfe von Content-Marketing deine [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Als Trainer, Coachin, Therapeut oder Beraterin sind wir dann auf Dauer erfolgreich, wenn unsere Zielgruppe uns als Experte/Expertin wahrnimmt. Und wenn unsere Angebote einen Nerv bei unserem Publikum treffen. Natürlich gehören noch andere Aspekte dazu wie Sichtbarkeit, Vernetzung, Größe der Zielgruppe, Bedarf etc.</p><p>Hier soll es aber nur darum gehen, wie du mithilfe von Content-Marketing deine Expertise zeigst.</p><h2 class="">Expertise zeigen: verschiedene Content-Ideen</h2><p>Deine Expertise kannst du auf verschiedenen Plattformen zeigen:</p><ul class=""><li>auf deinem Blog bzw. Deiner Website,</li><li>auf Business-Plattformen wie LinkedIn (als Beitrag oder Artikel),</li><li>als Gastbeitrag auf einem fremden Blog,</li><li>als Beitrag in einem Print- oder Online-Magazin,</li><li>als Beitrag, den du über eine PR-Plattform interessierten Medien zur Verfügung stellst (in der Hoffnung, dass sie ihn veröffentlichen),</li><li>als Beitrag in einem Werk, das jemand anderes herausgibt,</li><li>und nicht zuletzt in einem eigenen Buch.</li></ul><p>Zu den verschiedenen Veröffentlichungswegen schreibe ich in späteren Beiträgen mehr. Heute soll es darum gehen, welche verschiedenen Arten von Content du nutzen kannst, um dich mit deinem Fachwissen zu präsentieren:</p><ol class=""><li><strong>Anleitungen:</strong> Wie tue ich/Wie erreiche ich ..., Schritt für Schritt.</li><li><strong>Erkenntnisse:</strong> Was habe ich erlebt, als ich ...? Was habe gelernt?</li><li><strong>Unterscheidung/USP:</strong> Wieso tu ich das, was ich tue, anders als die anderen?</li><li><strong>Analyse:</strong> Wieso ist ... geschehen? Wie ist es dazu gekommen? Was können wir daraus lernen?</li><li><strong>Storytelling:</strong> Geschichte, selbst erlebte oder von anderen, können inspirieren - oder auch vor Fallen warnen. Sie können einen Text auflockern, und sie eignen sich gut als Einstieg in ein Thema.</li><li><strong>Ressourcen:</strong> Welche Tools, Tipps, Dienstleistungen/Dienstleister etc. kann ich empfehlen?</li><li><strong>Ausblick:</strong> Wie wird es in meiner Branche weitergehen? Wie wird es in 5 Jahren sein, in 10, in 20?</li><li><strong>Interviews:</strong> Zum Beispiel mit einer Expertin, die sich auf ein Gebiet spezialisiert hat, das an deines angrenzt oder sich zum Teil damit überschneidet. Damit stellst du deiner Zielgruppe Input zur Verfügung, den du nicht liefern könntest. Und du steigerst auch deine Sichtbarkeit, denn die andere Expertin wird im Normalfall auf das Interview bei dir verlinken.</li></ol></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-18597ca58ba"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1109" alt="Experte Expertise Buch Content-Ideen" data-id="1109" data-init-width="1200" data-init-height="800" title="" loading="lazy" src="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Experte_Buch_Content-Ideen_Mikrofon_1200.jpg" data-width="1200" width="1200" height="800" srcset="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Experte_Buch_Content-Ideen_Mikrofon_1200.jpg 1200w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Experte_Buch_Content-Ideen_Mikrofon_1200-300x200.jpg 300w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Experte_Buch_Content-Ideen_Mikrofon_1200-1024x683.jpg 1024w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Experte_Buch_Content-Ideen_Mikrofon_1200-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Ein Beispiel: KI-Tools wie ChatGPT</h2><p>Nehmen wir das aktuelle Thema KI-Texter wie ChatGPT, NeuroWriter etc. Wie könnten Beiträge dazu aussehen, wenn du als Content-Produzent oder auch als Marketing-Beraterin zeigen willst, dass du dich mit dem Thema auskennst:</p><ol class=""><li><strong>Anleitungen:</strong> Wie nutze ich ChatGPT für die Themenfindung? Wie lasse ich von dem KI-Tool eine Gliederung für Blogbeiträge erstellen?</li><li><strong>Erkenntnisse:</strong> Was sind meine Erfahrungen mit ChatGPT (oder einem anderen Tool)?</li><li><strong>Unterscheidung/USP:</strong> Wie hilft mir das KI-Tool, brauchbare Ideen schneller zu finden als herkömmliche Ideenfindungsmethoden wie Brainstorming? <br>Oder: Wie kann ich mir vom KI-Tool den Schema-Markup-Code für wichtige Blogbeiträge und Webseiten automatisiert erzeugen lassen, ohne programmieren zu müssen?</li><li><strong>Analyse:</strong> Wo sind die Stärken, wo die Grenzen von KI-Tools?</li><li><strong>Storytelling:</strong> Als Einstieg zum Beispiel eine Anekdote, wie du Bekannten einen von einem KI-Tool erstellten Text vorgelegt hast und alle ihn gelobt haben. <a href="https://www.der-schreib-coach.de/ki-texter-reality-check" target="_blank">Oder einen von einer KI produzierten Textausschnitt, der zeigt, wie wenig brauchbar die Texte derzeit noch sind</a>.</li><li><strong>Ressourcen:</strong> Welche KI-Tools gibt es, wie sind die Kosten, Nutzungsbedingungen ...? <br>Oder: Die 10 wichtigsten ChatGPT-Anweisungen, die ich für Ideenfindung und Artikelschreiben nutze.</li><li><strong>Ausblick:</strong> Wie werden die KI-Tools meine Branche in den nächsten Jahren verändern? Wie kann ich weiterhin als Texterin erfolgreich sein?</li><li>Ein <strong>Interview</strong> mit einem Bekannten, der mithilfe von KI Rohfassungen von Pressemitteilungen anfertigen lässt: Welche Erfahrungen hat er gemacht, welche Tipps hat er?</li></ol></div><div class="thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tve-elem-default-pad">
	<div class="tve-content-box-background" style="" data-css="tve-u-18597c5ffa7"></div>
	<div class="tve-cb"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element" style="" data-css="tve-u-18597c571cd">	<h3 class="">Wichtiger Hinweis</h3><p>Beschränke dich für einen Blogbeitrag oder einen Beitrag in einem Magazin auf eine Content-Art, beispielsweise eine Schritt-für-Schritt-Anleitung oder eine Sammlung kurzer Tipps oder Tool-Empfehlungen. Ein Mix verschiedener Content-Arten (zum Beispiel Anleitung plus Analyse) ist aus Lesersicht nicht so günstig. Denn Leser erwarten das, was die Überschrift verspricht - und wenn du in der Überschrift eine Anleitung ankündigst („In 6 Schritten zum ...“ oder „Wie du ... erreichst“), dann sind die Leser irritiert, wenn du zusätzlich auch noch eine Analyse lieferst. Schreib dann lieber zwei unterschiedliche Beiträge.</p></div></div>
</div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Sonderfall: dein Expertise-Buch</h2><p>Während du dich in einem Blogbeitrag oder einem Artikel für ein Fachmagazin nur eine Content-Art beschränken solltest, kannst du, wenn du ein Buch schreibst, aus dem Vollen schöpfen. Du kannst Analysen, Erfahrungsberichte, Anleitungen und weitere Textarten (Geschichten, Interviews) kombinieren. Und natürlich darfst du auch Beiträge aus deinem Blog im Buch verwenden (Beiträge, die du auf fremden Plattformen, etwa in einem Print-Magazin, veröffentlicht hast, darfst du nicht ohne Weiteres auch in deinem Buch veröffentlichen - dazu brauchst du normalerweise die Erlaubnis des Magazins).</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Umgekehrt kannst du Auszüge aus dem Buch auf deiner Website oder in Social Media wiederverwerten.</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tcb-local-vars-root" style="" data-css="tve-u-18597cbde81" data-ct-name="Call To Action 24" data-ct="callaction-57292" data-element-name="Call to Action"><div class="thrive-colors-palette-config" style="display: none !important"></div>
<div class="tve-content-box-background" data-css="tve-u-18597cbde82" style=""></div>
<div class="tve-cb tve_empty_dropzone" data-css="tve-u-18597cbde83" style=""><div class="thrv_wrapper thrv_text_element tcb-local-vars-root" style="" data-css="tve-u-18597cbde84" data-tag="h3"><h2 class="">Unterstützung beim Buchschreiben?</h2></div><div class="thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tve-elem-default-pad tcb-local-vars-root" data-css="tve-u-18597cbde86" style="">
	<div class="tve-content-box-background" style="" data-css="tve-u-18597cbde87"></div>
	<div class="tve-cb"></div>
</div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element tve_empty_dropzone tcb-local-vars-root" style="" data-css="tve-u-18597cbde88"><p><span style="font-size: 20px;" data-css="tve-u-18597cda15c">Du würdest gern ein Buch schreiben, weißt aber nicht so recht,</span></p><p><span style="font-size: 20px;" data-css="tve-u-18597cdae12">- wie du das Buchprojekt in den Griff bekommst</span></p><p><span style="font-size: 20px;" data-css="tve-u-18597cdae13">- und wie und wo du anfangen sollst?<br><br></span></p><p><span style="font-size: 20px;" data-css="tve-u-18597cda164">Dann nimm teil an dem Workshop</span></p><p style="font-size: 24px !important;"><strong>„Von der Buchidee zum ausgereiften Konzept“</strong></p></div><div class="thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tve-elem-default-pad" style="" data-css="tve-u-18597cbde8a">
	<div class="tve-content-box-background"></div>
	<div class="tve-cb" data-css="tve-u-18597cbde8c"><div class="thrv_wrapper thrv_icon tcb-icon-display tve_evt_manager_listen tve_et_tve-viewport tve_ea_thrive_animation tve_anim_slide_top tcb-local-vars-root tve-viewport-triggered" data-css="tve-u-18597cbde8d" style="" data-float-d="1" data-tcb-events="__TCB_EVENT_[{&quot;t&quot;:&quot;tve-viewport&quot;,&quot;config&quot;:{&quot;anim&quot;:&quot;slide_top&quot;,&quot;loop&quot;:0},&quot;a&quot;:&quot;thrive_animation&quot;}]_TNEVE_BCT__"><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 448 512" data-id="icon-arrow-down-light" data-name="" style="">
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</div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p><a href="https://www.der-schreib-coach.de/workshop-buchidee-buchkonzept" class="" style="outline: none;"></a><br></p><h3 class="">Bildquelle</h3><p>Das Titelfoto stammt von <a href="https://unsplash.com/de/@johnschno" target="_blank" class="" style="outline: none;">John Schnobrich</a>, das Foto mit dem Mikro von der <a href="https://unsplash.com/de/@cowomen" target="_blank">CoWomen-Community</a> in Berlin (beide via Unsplash).</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.der-schreib-coach.de/wie-du-zeigst-dass-du-expertin-oder-experte-auf-deinem-gebiet-bist">Wie du zeigst, dass du Expertin oder Experte auf deinem Gebiet bist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.der-schreib-coach.de">Der Schreibcoach</a>.</p>
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