<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Schreibblockade Archive - Der Schreibcoach</title>
	<atom:link href="https://www.der-schreib-coach.de/category/schreibblockade/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.der-schreib-coach.de/category/schreibblockade</link>
	<description>In den Schreibfluss kommen</description>
	<lastBuildDate>Sat, 26 Jul 2025 13:10:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>
	<atom:link rel='hub' href='https://www.der-schreib-coach.de/?pushpress=hub'/>
	<item>
		<title>Schreibsprints: Wie du mit nur 15 Minuten pro Tag Fortschritte machst</title>
		<link>https://www.der-schreib-coach.de/schreibsprint</link>
					<comments>https://www.der-schreib-coach.de/schreibsprint#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2024 09:54:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtipp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.der-schreib-coach.de/?p=1560</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als Buchautor und Schreibcoach höre immer wieder von anderen: „Ich würde ja mein Buch schreiben. Aber ich habe keine Zeit dafür. Ich müsste mir ein Jahr Auszeit nehmen. Oder ich mache es, wenn ich in Rente gehe.“&#160;Das ist ein Irrglaube (oft auch eine Ausrede).Du brauchst nicht mehrere Wochen am Stück, um ein Schreibprojekt, beispielsweise einen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.der-schreib-coach.de/schreibsprint">Schreibsprints: Wie du mit nur 15 Minuten pro Tag Fortschritte machst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.der-schreib-coach.de">Der Schreibcoach</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Als Buchautor und Schreibcoach höre immer wieder von anderen: „Ich würde ja mein Buch schreiben. Aber ich habe keine Zeit dafür. Ich müsste mir ein Jahr Auszeit nehmen. Oder ich mache es, wenn ich in Rente gehe.“</p><p>Das ist ein Irrglaube (oft auch eine Ausrede).</p><ul><li>Du brauchst nicht mehrere Wochen am Stück, um ein Schreibprojekt, beispielsweise einen Roman oder ein Sachbuch, schreiben zu können.</li><li>Du brauchst auch keine x Stunden am Tag, an denen du dich ungestört deinem Projekt widmen kannst.</li><li>Und es ist auch nicht sinnvoll, den Urlaub für das Schreiben einzuplanen (da solltest du dich lieber erholen).</li></ul><p>Was für die meisten Menschen, die noch einen Beruf oder mehrere neben dem Schreiben haben, besser funktioniert: kurze, dafür aber regelmäßige und fokussierte Sprint-Sessions. Täglich eine Viertelstunde oder, wenn du es einrichten kannst, eine halbe Stunde. Wenn du das fünf Tage pro Woche machst, ist es auch neben einem 8-Stunden-Arbeitstag (dazu zählt für mich auch Care-Arbeit) möglich, einen Roman oder ein Sachbuch in einem Jahr zu schreiben.</p><p>Für das Überarbeiten sind solche kurzen Blöcke dagegen nicht gut geeignet. Dafür braucht man schon längere Blöcke, in denen man dem Text inhaltlich und sprachlich verbessert.</p><h2><strong>Was, nur 15 Minuten?</strong></h2><p>„Wie? Nur 15 Minuten? In dem Schneckentempo kommt man doch nicht voran.“ Das höre ich öfter, wenn ich jemand Schreibsprints vorschlage (weil die Person klagt, dass sie keine Zeit zum Schreiben findet).</p><p>Doch. In 15 Minuten pro Tag kannst du einiges schaffen. Wenn du dir täglich oder jeden 2. Tag die Zeit nimmst und dranbleibst. Dazu braucht es halt: Dranbleiben und die drei Tipps, die gleich kommen.</p><p>15 Minuten haben zwei entscheidende Vorteile:</p><ul><li>15 Minuten passen in jeden Zeitplan. Auch wenn du einen anstrengenden 8-Stunden-Arbeitstag hast, dich um die Familie kümmerst. Wenn dir das Schreiben wichtig ist, schaffst du dir 15-Minuten-Zeitfenster.</li><li>Auch wenn du mal keine Lust zum Schreiben hast: 15 Minuten sind überschaubar, 15 Minuten sind schnell vorbei. Danach kannst du tun, worauf du Lust hast - und hast das gute Gefühl, zuerst das getan zu haben, was dir wichtig ist.</li></ul><p>Damit du in 15-Minuten-Schritten Fortschritte machst, sind drei Punkte wichtig:</p><h2><strong>Tipp 1: Den nächsten Schritt vorbereiten</strong></h2><p>Wenn du nur 15 oder 30 Minuten hast zum Schreiben, dann solltest du die Zeit so gut wie möglich nutzen. Das heißt:</p><ul><li>Schalte alle potenziellen Ablenkungen ab (E-Mail, Telefon, Messenger etc.).</li><li>Überlege dir VOR dem Sprint, woran du heute arbeiten willst. Das legst du entweder am Ende des vorherigen Sprints fest oder am Vorabend oder BEVOR du dich zum Schreiben hinsetzt.</li></ul><p>Dazu hilft es, wenn du dir, beispielsweise bei der Wochenplanung, vorab überlegt hast, welche Aufgaben sinnvoll und nötig sind, damit du mit dem Schreibprojekt vorankommst. Die Aufgaben sollten nicht länger als eine knappe Viertel- bzw. halbe Stunde in Anspruch nehmen. Und natürlich kannst du eine Aufgabe auch auf zwei oder mehr Sprints aufteilen.</p><p>Was können solche Aufgaben sein?</p><ul><li>200 Wörter schreiben (oder wie viel du in der Zeit realistischerweise schaffen kannst)</li><li>die nächste Szene im Roman skizzieren</li><li>die Grobgliederung für das nächste Kapitel entwickeln</li></ul><h3><strong>Was konkret kannst du jetzt tun?</strong></h3><ol><li>Überlege, wann deine Sprint-Blöcke am besten in deinen Tag passen.</li><li>Trag dir die Sprint-Blöcke für diese und die nächste Woche in den Kalender ein.</li><li>Mache eine Liste mit kleinen „mundgerechten“ Aufgaben, die dich bei deinem Projekt voranbringen und die du in deinen Sprint-Blöcken schaffen kannst.</li><li>Bringe die Aufgaben, soweit möglich, in eine sinnvolle Reihenfolge (die Grobgliederung beispielsweise wirst du höchstwahrscheinlich vor dem Schreiben zusammenstellen).</li></ol><h2><strong>Tipp 2: Fokussiert schreiben</strong></h2><ol class=""><li>Stell dir einen Timer auf 12 bzw. 27 Minuten und lege mit der Aufgabe, die du dir vorher überlegt hast, los. Du hast nur eine Viertel- bzw. halbe Stunde, fang an und bleib dran.</li><li>Am Ende des Sprints schreibst du auf, was du beim nächsten Sprint machen wirst.<br></li></ol></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-192dc996d23"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1563" alt="Schreibsprint" data-id="1563" width="800" data-init-width="800" height="1200" data-init-height="1200" title="Schreibsprint_kari-shea-tOVmshavtoo-unsplash" loading="lazy" src="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Schreibsprint_kari-shea-tOVmshavtoo-unsplash.png" data-width="800" data-height="1200" style="aspect-ratio: auto 800 / 1200;" srcset="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Schreibsprint_kari-shea-tOVmshavtoo-unsplash.png 800w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Schreibsprint_kari-shea-tOVmshavtoo-unsplash-200x300.png 200w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Schreibsprint_kari-shea-tOVmshavtoo-unsplash-683x1024.png 683w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Schreibsprint_kari-shea-tOVmshavtoo-unsplash-768x1152.png 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element">	<h2 class=""><strong>Tipp 3: Schneller in den Schreibfluss kommen</strong></h2><p>Damit du schnell in den Flow kommst, braucht es - neben den ersten beiden Tipps - noch etwas Weiteres: ein vorbereitendes Ritual. Das signalisiert deinem Gehirn: Jetzt ist es Zeit, mit dem Schreiben loszulegen.</p><p>Wie kann solch ein Ritual aussehen?</p><ul><li><a href="https://www.der-schreib-coach.de/ritual-schreiben-beginnen" target="_blank" class="" style="outline: none;">Es könnte eine 1-Minuten-Meditation sein, wie ich sie hier beschrieben habe.</a></li><li>Oder du machst dir eine Tasse Tee und setzt dich damit an den Schreibtisch (vielleicht ist es ja ein besonderer Tee, den du nur beim Schreiben trinkst).</li><li>Oder du räumst die Dinge, die auf dem Schreibtisch liegen (und zu deiner Brotarbeit gehören) zur Seite, bevor du mit dem Schreiben beginnst.</li><li>Oder du hast für das Schreiben einen speziellen Platz, an den du dich setzt.</li><li>Oder du legst bestimmte Musik oder einen bestimmten Song auf, um dich einzustimmen.</li><li>Oder etwas ganz anderes ...</li></ul><h3><strong>Was konkret kannst du jetzt tun?</strong></h3><p>Überlege dir, welche Art von Ritual dir helfen kann, schnell in den „Schreib-Modus“ zu kommen.</p><h2><strong>Probiere es aus</strong></h2><p>Probiere es aus. Wie wäre es mit einem Monat Probezeit?</p><p>Du wirst sehen: Regelmäßige Schreibsprints sind machbar, du wirst schnell Fortschritte merken und das gute Gefühl haben, etwas zu tun, was dir wichtig ist.</p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.der-schreib-coach.de/schreibsprint">Schreibsprints: Wie du mit nur 15 Minuten pro Tag Fortschritte machst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.der-schreib-coach.de">Der Schreibcoach</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.der-schreib-coach.de/schreibsprint/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie du dem inneren Drang widerstehst, beim Schreiben E-Mails zu checken</title>
		<link>https://www.der-schreib-coach.de/beim-schreiben-e-mails-checken</link>
					<comments>https://www.der-schreib-coach.de/beim-schreiben-e-mails-checken#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 05:40:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologisches]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtipp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.der-schreib-coach.de/?p=1551</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kürzlich erzählte eine Schreibcoaching-Klientin, dass es ihr meistens leicht fällt, mit dem Schreiben anzufangen. Aber mittendrin taucht dann häufig der Gedanke auf, sie müsse jetzt ganz dringend schauen, welche E-Mails reingekommen sind. Und zwar auch dann, wenn sie nicht auf eine wichtige E-Mail wartet.&#160;Wenn sie diesem inneren Drang nachgibt, dann beantwortet sie nicht nur ein, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.der-schreib-coach.de/beim-schreiben-e-mails-checken">Wie du dem inneren Drang widerstehst, beim Schreiben E-Mails zu checken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.der-schreib-coach.de">Der Schreibcoach</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Kürzlich erzählte eine Schreibcoaching-Klientin, dass es ihr meistens leicht fällt, mit dem Schreiben anzufangen. Aber mittendrin taucht dann häufig der Gedanke auf, sie müsse jetzt ganz dringend schauen, welche E-Mails reingekommen sind. Und zwar auch dann, wenn sie nicht auf eine wichtige E-Mail wartet.</p><p>Wenn sie diesem inneren Drang nachgibt, dann beantwortet sie nicht nur ein, zwei E-Mails, sondern schaut auch noch in WhatsApp und auf Instagram, was da reingekommen ist. Bis sie schließlich merkt, dass sie eine Viertelstunde oder mehr ihrer <strong>kostbaren Schreibzeit verschwendet </strong>hat.</p><p>Typischerweise tritt das bei ihr - und auch bei anderen - dann auf, <strong>wenn sie beim Schreiben ins Stocken gerät</strong>. Oder wenn sie merkt, dass das, was sie geschrieben hat, doch nicht so klar und verständlich ist, wie sich das vorher in ihren Gedanken angefühlt hat.</p><h2><strong>Wenn ich der Versuchung nachgebe</strong></h2><p>Dass dann der innere Drang aufkommt, den unangenehmen Gefühlen auszuweichen, kann ich gut nachvollziehen. Ich kenne diese Versuchung auch.</p><p>Nur: Wenn ich mich dann selbst ablenke und beispielsweise das E-Mail-Programm oder einen Social-Media-Kanal öffne, ist es <strong>extrem schwer, wieder zurück in den Schreibfluss zu kommen</strong>. Bin ich erst einmal im E-Mail-Postfach, fallen mir zig E-Mails ein, auf die ich noch reagieren muss. Dann brauche ich vielleicht noch zusätzliche Infos, lande im Webbrowser oder suche Dokumente auf der Festplatte.</p><p>Bis ich dann wieder da weitermachen kann, wo ich mich selbst unterbrochen habe, ist viel Zeit vergangen. Außerdem muss ich erst wieder in das Thema reinfinden, zu dem ich etwas schreiben wollte.</p><p>Ein ähnlich gelagertes Problem ist die Angewohnheit, gleich als allererstes am Morgen, nach dem Einschalten des Computers, E-Mails zu checken. <a href="http:// https://www.aufschieberitis-adieu.de/keine-e-mail-am-morgen/" target="_blank">Mehr dazu in diesem Beitrag.</a></p><h2><strong>Wie du die schlechten Gewohnheiten ablegst und sofort ins Schreiben kommst</strong></h2><p>Um die Versuchung möglichst zu minimieren, mich durch E-Mail-Checken abzulenken, habe ich für mich eine <strong>Strategie</strong> entwickelt, die inzwischen auch einer Reihe meiner Coachingklient*innen hilft.</p><h3><strong>1. Kurzer E-Mail-Check (falls du unbedingt Mails checken musst)</strong></h3><p>Stell dir einen Timer auf 5 Minuten. In diesen 5 Minuten schaust du in dein E-Mail-Postfach.</p><p>Aber:</p><ul><li>Du antwortest auf keine der E-Mails.</li><li>Du liest keine E-Mail und keinen Newsletter durch.</li><li>Lediglich E-Mails, von denen du denkst, dass du sie unbedingt jetzt sofort lesen musst (weil sonst die Welt untergeht), liest du quer.</li></ul><p>Auf diese Weise kannst du sicher sein, dass nichts Dringendes „anbrennt“. So kannst du dich im Anschluss beruhigt ans Schreiben setzen und lenkst dich nicht mit E-Mal-Schreiben ab.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-192417bb1e5"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1554" alt="Ablenkung Timeboxing E-Mail" data-id="1554" width="1040" data-init-width="1598" height="465" data-init-height="715" title="Timeboxing-Kalender" loading="lazy" src="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Timeboxing-Kalender.png" data-width="1040" data-height="465" style="aspect-ratio: auto 1598 / 715;" srcset="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Timeboxing-Kalender.png 1598w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Timeboxing-Kalender-300x134.png 300w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Timeboxing-Kalender-1024x458.png 1024w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Timeboxing-Kalender-768x344.png 768w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Timeboxing-Kalender-1536x687.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1040px) 100vw, 1040px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3><strong>2. Nutze Timeboxing für E-Mails</strong></h3><p>Trag dir feste Zeiten in den Kalender ein, in denen du E-Mails bearbeitest. Zum Beispiel um 11 Uhr. Vorher lässt du die Finger vom E-Mail-Postfach (abgesehen von den 5 Minuten am Morgen).</p><p>Falls 11 Uhr zu spät ist: Nimm das erste Zeitfenster NACH deiner Schreibzeit und ein kurzes Zeitfenster vor der Mittagspause.</p><p>Ich empfehle dir, auch nachmittags nach Möglichkeit nur zwei Zeitfenster für E-Mails in den Kalender einzutragen.</p><p>Und halte dich an diese Zeiten.</p><p>Es sei denn, deine Arbeit besteht darin, E-Mails von Kund*innen zeitnah zu beantworten. Dann wirst du dein E-Mail-Programm ständig offen haben und regelmäßig reinschauen.</p><h3><strong>3. Schließe dein E-Mail-Programm</strong></h3><p>Nach jedem Zeitfenster für E-Mails schließt du dein E-Mail-Programm. Das senkt den Drang, mal kurz zu schauen, ob eine E-Mail von Kollege X reingekommen ist.</p><p>Außerdem poppen auf diese Weise nicht ständig Benachrichtigungen auf, dass eine neue E-Mail angekommen ist.</p><h3><strong>4. Grenzen setzen und ankündigen</strong></h3><p>E-Mail ist - anders als das Telefon oder ein Chat-Programm - als asynchrones Medium gedacht: Ein Sender schreibt, der Empfänger antwortet, wenn er Zeit dafür hat. Nur leider erwarten viele, dass sie sofort eine Antwort auf ihre E-Mail erhalten. (Wer kennt das nicht: Kollege A ruft an: „Ich habe dir gerade eine E-Mail geschickt. Wann kommt deine Antwort?“)</p><p>Deshalb: Wenn du nur in bestimmten Zeitfenstern E-Mails bearbeitest, trag das in die Signatur deines E-Mail-Programms ein. Beispielsweise: „Bitte beachten Sie: Ich schaue nur um 10:00, 12:00, 14:00 und 16:00 Uhr in mein E-Mail-Postfach.“</p><p>So wissen die Menschen, die mit dir zu tun haben, Bescheid, dass du nicht rund um die Uhr per E-Mail erreichbar bist.</p><p>Und du gibst dir selbst die Erlaubnis, nicht ständig verfügbar zu sein.</p><h3><strong>5. Regelmäßig Pausen machen</strong></h3><p>Der plötzliche Drang, „kurz mal“ E-Mails zu checken oder einer anderen Ablenkung nachzugehen, kommt nicht selten auch daher, dass wir gerade in ein Energieloch rutschen.</p><p>Deshalb: Plane nicht nur Zeitfenster für E-Mails ein, sondern auch regelmäßige kurze Pausen. Je nachdem, wie viel Konzentration die Aufgabe erfordert, kann eine Pause nach 30 oder 50 Minuten, spätestens aber nach 90 Minuten sinnvoll sein.</p><p>Kurze Pause heißt: 5 bis 10 Minuten (je nach Länge des Arbeitsblocks), in denen du aufstehst, dich bewegst, dir etwas zu Trinken holst, auf die Toilette gehst.</p><p>In der Pause lässt du die Finger von elektronischen Geräten (also keine E-Mails, kein Social Media, kein Chat, kein kurzes Spiel).</p><h3><strong>6. Finde das, was für dich funktioniert</strong></h3><p>Probiere diese Tipps für einen Monat aus und schreibe dir täglich auf:</p><ul><li>Was hat funktioniert?</li><li>Was hat für dich nicht funktioniert? Und was könntest du stattdessen tun?</li><li>Welche inneren Widerstände haben sich gezeigt? Falls negative Gedanken kommen: Schreib sie auf.</li><li>Falls negative Gedanken gekommen sind: Lies die Aufzeichnung mit zeitlichem Abstand durch (zum Beispiel am nächsten Tag) durch und frage dich, ob du diesen Gedanken wirklich, wirklich immer noch glaubst. Oder ob du ihn loslassen kannst.</li></ul></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.der-schreib-coach.de/beim-schreiben-e-mails-checken">Wie du dem inneren Drang widerstehst, beim Schreiben E-Mails zu checken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.der-schreib-coach.de">Der Schreibcoach</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.der-schreib-coach.de/beim-schreiben-e-mails-checken/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schreibblockade adieu: Wie du die Angst vor dem leeren Blatt verlierst</title>
		<link>https://www.der-schreib-coach.de/schreibblockade-angst-vor-dem-leeren-blatt-verlieren</link>
					<comments>https://www.der-schreib-coach.de/schreibblockade-angst-vor-dem-leeren-blatt-verlieren#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2024 12:41:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schreibblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtipp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.der-schreib-coach.de/?p=1129</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schreiben ist für die meisten Menschen eine riesige Herausforderung. Oft sitzen sie wie erstarrt vor dem leeren Blatt oder dem leeren Bildschirm und wissen nicht, wo und wie sie anfangen sollen. Ein klassischer Fall von Schreibblockade.&#160;Das kann unterschiedliche Gründen haben; ein entscheidender Grund, der den allerwenigsten bewusst ist, ist der folgende.Der Grund für die Angst [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.der-schreib-coach.de/schreibblockade-angst-vor-dem-leeren-blatt-verlieren">Schreibblockade adieu: Wie du die Angst vor dem leeren Blatt verlierst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.der-schreib-coach.de">Der Schreibcoach</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Schreiben ist für die meisten Menschen eine riesige Herausforderung. Oft sitzen sie wie erstarrt vor dem leeren Blatt oder dem leeren Bildschirm und wissen nicht, wo und wie sie anfangen sollen. Ein klassischer Fall von Schreibblockade.</p><p>Das kann unterschiedliche Gründen haben; ein entscheidender Grund, der den allerwenigsten bewusst ist, ist der folgende.</p><h2 class="">Der Grund für die Angst vor dem leeren Blatt: Es fehlt ein Gegenüber</h2><p>Das Riesenproblem mit einem leeren Blatt ist: Dass es leer ist.</p><p>Dass es keine Augen, keine Ohren und keinen Mund hat.</p><p>Es ist kein echtes Gegenüber. Und das macht es uns so schwer.</p><p>Denn Schreiben heißt: <strong>Kommunizieren</strong>.</p><p>Und zum Kommunizieren brauchen wir ein <strong>Gegenüber</strong>. Dieses Gegenüber haben wir (oft) nicht, wenn wir am Computer sitzen oder auch wenn wir auf ein Blatt Papier schreiben. Und dieses Fehlen eines Gegenübers hemmt uns.</p><p>Das Problem haben wir meist nicht, wenn wir beispielsweise eine E-Mail an eine konkrete Person schreiben. Schwierig wird es dagegen, wenn wir gleichsam „ins Blaue hinein“ schreiben sollen, etwa einen Blogartikel, ein Buchkapitel oder einen Newsletter.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-185c13f0647"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1140" alt="Schreibblockade, Angst vor dem leeren Blatt Erzählen" data-id="1140" data-init-width="1201" data-init-height="800" title="Angst_vor_leerem_Blatt_Gespräch_priscilla-du-preez-ZWR-dgEBFjo-unsplash_1200" loading="lazy" src="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Angst_vor_leerem_Blatt_Gespraech_priscilla-du-preez-ZWR-dgEBFjo-unsplash_1200.jpg" data-width="1201" style="aspect-ratio: auto 1201 / 800;" width="1201" height="800" srcset="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Angst_vor_leerem_Blatt_Gespraech_priscilla-du-preez-ZWR-dgEBFjo-unsplash_1200.jpg 1201w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Angst_vor_leerem_Blatt_Gespraech_priscilla-du-preez-ZWR-dgEBFjo-unsplash_1200-300x200.jpg 300w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Angst_vor_leerem_Blatt_Gespraech_priscilla-du-preez-ZWR-dgEBFjo-unsplash_1200-1024x682.jpg 1024w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Angst_vor_leerem_Blatt_Gespraech_priscilla-du-preez-ZWR-dgEBFjo-unsplash_1200-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1201px) 100vw, 1201px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Tipp 1 gegen Schreibblockaden: Schreibe für konkrete Personen</h2><p>Eine der wichtigsten Lektionen fürs Schreiben hab ich erfreulicherweise sehr früh gelernt. Dafür bin ich dem Lektor meines allerersten Buchs heute noch dankbar. Der hat mir, als ich gleich beim ersten Kapitel in eine Schreibblockade gerutscht bin, gesagt: <strong>Du musst wissen, für wen du schreibst.</strong> Und du musst ganz bewusst für diese Person schreiben. Stell dir vor, du erzählst es dieser Person.</p><p>Normalerweise schreiben wir natürlich für ganz viele Menschen. Trotzdem: Bei jedem Artikel, bei jedem Buch, auch bei jedem Blogbeitrag, den ich heute schreibe, stelle ich mir ein, zwei Personen vor, denen ich das erzähle, was ich schreiben will.</p><p>Das sind in meinem Fall Menschen aus Fleisch und Blut, Menschen, die ich kenne. Manche Blogbeiträge zum Beispiel schreibe ich für zwei Teilnehmer, die letztes Jahr bei einem meiner Seminare dabei waren.</p><p>Wenn ich ein neues Dokument in meinem Textprogramm öffne, schreibe ich den Arbeitstitel, wenn ich schon einen habe. Dann nehm ich mir bewusst kurz Zeit, überlege, für wen der Artikel oder Blogbeitrag gedacht ist. Und stelle mir diese Person vor dem geistigen Auge vor, manchmal sind es auch zwei Personen.</p><p>Ich schreibe mir auch den Namen der Person oder Personen an den Anfang der Datei.</p><p>Einige meiner Klienten fügen sogar ein Foto von den Personen am Anfang des Dokuments ein.</p><h3 class="">Für Menschen aus Fleisch und Blut schreiben<br></h3><p>Für mich gehört das zu den wichtigsten Tipps rund ums Schreiben: <b>Stell dir bei jedem Text vor, für wen du schreibst. Mach das so konkret wie möglich. Stell dir wirklich eine Person aus Fleisch und Blut vor.</b></p><p>Ich hab einige Zeit gedacht, ich bräuchte das nicht mehr, und hab aus Bequemlichkeit einfach drauflos geschrieben. Das hat schon auch funktioniert, da kommt die Routine zum Tragen, ich schreibe ja täglich.</p><p>Aber leichter fällt es mir, wenn ich mir eine konkrete Person vorstelle. Und es macht mir auch mehr Spaß, es ist für mich persönlicher, wenn ich mir vorstelle, einen Blogbeitrag zum Thema Aufschieberitis für Lukas und für Frau Schneider zu schreiben.</p><h2 class="">Tipp 2 gegen Schreibblockaden: Erzähle, was du schreiben willst</h2><p>Einer der ersten Klienten, der zu mir ins Schreibcoaching kam, war ein Trainer. Wir hatten uns in einem seiner Seminare kennengelernt. Er kam zu mir, weil er immer wieder Schreibblockaden hatte. Er hatte schon mehrfach einen Auftrag nicht bekommen, weil er das schriftliche Angebot, um das ein interessierter Kunde gebeten hatte, einfach nicht zustande brachte.</p><p>Im Seminar und auch im Gespräch konnte er sich gut und klar ausdrücken. Er redete ganz frei, ohne Notizen. Das ging alles wunderbar.</p><p>Nur mit dem Schreiben klappte es nicht. Sobald er sich an die Tastatur setzte, war er wie leer im Kopf.</p><p>Bei ihm hat ein kleiner Trick geholfen: Ich habe ihn gebeten, mir zu erzählen, was er in das Angebot schreiben wollte. Das hat wunderbar funktioniert.</p><p>Dann habe ich ihm vorgeschlagen, es mir noch einmal zu <strong>erzählen </strong>und es mit seinem <strong>Diktiergerät aufzunehmen</strong>. Die Aufnahme hat er dann mit seiner Diktiersoftware in digitalen Text umwandeln lassen.</p><p>Diesen Rohtext hat er dann in seinem Textprogramm weiterbearbeitet und für seinen Auftraggeber fertig gemacht.</p><p>Um ehrlich zu sein: Anfangs fand er das, was er diktiert hatte, etwas peinlich. Weil das natürlich keine perfekt ausformulierten und grammatikalisch korrekten Sätze waren.</p><p>Aber er hat gemerkt, dass es gar nicht so viel Aufwand war, das, was da auf dem Bildschirm stand, zu korrigieren und hübsch zu formulieren.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-185c1394f7f"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1136" alt="Schreibblockade Angst vor dem leeren Blatt Erzählen Diktieren" data-id="1136" data-init-width="902" data-init-height="391" title="Angst_vor_dem_leeren_Blatt_Word_1" loading="lazy" src="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Angst_vor_dem_leeren_Blatt_Word_1.png" data-width="902" style="aspect-ratio: auto 902 / 391;" width="902" height="391" srcset="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Angst_vor_dem_leeren_Blatt_Word_1.png 902w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Angst_vor_dem_leeren_Blatt_Word_1-300x130.png 300w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Angst_vor_dem_leeren_Blatt_Word_1-768x333.png 768w" sizes="auto, (max-width: 902px) 100vw, 902px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class="">Erzähl es mir —oder dem Diktiergerät</h3><p>Das mit dem Diktieren funktioniert für viele meiner Klienten. Inzwischen nutzen sie die Diktierfunktion in ihrem <strong>Smartphone </strong>oder auch einfach die Aufnahmefunktion in ihrem Textprogramm.</p><p>Für die Geräte von Apple und die Android-Geräte gibt es diverse Sprachmemo-Apps, die meisten davon wandeln Audioaufnahmen gleich in Text um. Und es gibt die Möglichkeit, Spracheingabe zum Beispiel in der Notizen-App auf dem iPhone gleich mitschreiben zu lassen. Dazu tippst du auf das Mikrofon-Symbol; die App erkennt inzwischen auch Satzzeichen, die du mitdiktierst.</p><p>Auch viele Textprogramme haben inzwischen eine <strong>Diktierfunktion</strong>. In Word findest du sie auf dem Reiter „Start“. Auf dem Mac gibt es sogar eine systemweite Diktierfunktion, die ebenfalls erstaunlich gut funktioniert; in Pages findest du sie unter „Bearbeiten - Diktat starten“.</p><p>Du kannst das, was du schreiben willst, natürlich auch einer anderen Person erzählen und es dann gleich im Anschluss aufschreiben.</p><h3 class="">Schreibe so, wie du sprichst</h3><p>Wenn du so vorgehst, dann klingt das, was du schreibst, nach dir. Das ist <strong>authentisch</strong>.</p><p>Viele meinen, sie müssten so schreiben, dass es „wie geschrieben“ klingt. Das ist ein Riesenfehler. Dabei kommen erfahrungsgemäß langweilige Texte raus. Gestelzte Texte, blutleere Texte, nichts, was man gerne liest.</p><p>Wenn du dagegen gedacht in Dialog mit deinem Gegenüber gehst, dann liest sich das normalerweise viel <strong>flüssiger</strong>. Du kannst damit auch richtig spielen und zum Beispiel rhetorische Fragen einbauen. Oder die Person direkt auffordern, etwas zu tun, zum Beispiel „Stell dir vor, wie es ist ...“</p><p>Also: <strong>Schreib so, wie du sprichst. Trau dich.</strong></p><p>Und dann überarbeite den Text, aber polier ihn nicht blank.</p><p>Auch ein Thomas Mann hat seine Romane nicht einfach so heruntergeschrieben. Er hat - wie alle anderen Schriftsteller - seine Romane und Erzählungen mehrmals überarbeitet.</p><p><strong>Eine Anmerkung: </strong>Bei wissenschaftlichen Arbeiten ist ein Stil gefordert, der eher trocken, distanziert und abstrakt ist. Da wirst du natürlich nicht so schreiben, wie du sprichst.<br></p><h3 class="">Bildquellen</h3><p>Das Titelfoto stammt von <a href="https://unsplash.com/de/@jurigianfra" target="_blank" class="" style="outline: none;">Juri Gianfrancesco</a>, das Foto im Text von <a href="https://unsplash.com/de/@priscilladupreez" target="_blank" class="" style="outline: none;">Priscilla Du Preez</a> (beide via Unsplash).<br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.der-schreib-coach.de/schreibblockade-angst-vor-dem-leeren-blatt-verlieren">Schreibblockade adieu: Wie du die Angst vor dem leeren Blatt verlierst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.der-schreib-coach.de">Der Schreibcoach</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.der-schreib-coach.de/schreibblockade-angst-vor-dem-leeren-blatt-verlieren/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie ein 2-Minuten-Ritual hilft, mit dem Schreiben zu beginnen</title>
		<link>https://www.der-schreib-coach.de/ritual-schreiben-beginnen</link>
					<comments>https://www.der-schreib-coach.de/ritual-schreiben-beginnen#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Sep 2023 06:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtipp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.der-schreib-coach.de/?p=229</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das 2-Minuten-Ritual hilft mir, von der ersten Minute an hochkonzentriert und zielgerichtet mit dem Schreiben loszulegen. Wenn ich ohne das Ritual mit dem Schreiben beginne, brauche ich länger, um in den Flow zu kommen. Oft fällt mir noch dieses oder jenes ein, das ich erledigen sollte, bevor ich dann tatsächlich mit dem Schreiben anfange. Oder [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.der-schreib-coach.de/ritual-schreiben-beginnen">Wie ein 2-Minuten-Ritual hilft, mit dem Schreiben zu beginnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.der-schreib-coach.de">Der Schreibcoach</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper tve_wp_shortcode"><div class="tve_shortcode_raw" style="display: none"></div><div class="tve_shortcode_rendered"><p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Das 2-Minuten-Ritual hilft mir, von der ersten Minute an hochkonzentriert und zielgerichtet mit dem Schreiben loszulegen. </span></p><p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Wenn ich ohne das Ritual mit dem Schreiben beginne, brauche ich länger, um in den Flow zu kommen. Oft fällt mir noch dieses oder jenes ein, das ich erledigen sollte, bevor ich dann tatsächlich mit dem Schreiben anfange. Oder meine Gedanken schweifen ab, während ich schreibe.</span></p><p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Das Ritual funktioniert natürlich auch, wenn es nicht ums Schreiben geht, sondern um eine andere Tätigkeit, die Konzentration verlangt, wie Buchhaltung, Telefonate, ein Seminar etc.</span></p><p><em>Ich nutze es seit etwa 10  Jahren. Auch wenn ich in der Zwischenzeit immer mal wieder andere Vorgehensweisen ausprobiert bzw. gedacht habe, ganz ohne Einstimmung auszukommen, lande ich letztlich immer wieder bei genau diesem 2-Minuten-Ritual.</em></p><p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Mein Ritual besteht aus drei Schritten:</span></p> <a href="https://www.der-schreib-coach.de/ritual-schreiben-beginnen#more-229" class="more-link">Continue Reading</a></div></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.der-schreib-coach.de/ritual-schreiben-beginnen">Wie ein 2-Minuten-Ritual hilft, mit dem Schreiben zu beginnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.der-schreib-coach.de">Der Schreibcoach</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.der-schreib-coach.de/ritual-schreiben-beginnen/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn du nicht weißt, wie und wo du mit dem Schreiben beginnen sollst</title>
		<link>https://www.der-schreib-coach.de/wenn-du-nicht-weisst-wie-und-wo-du-mit-dem-schreiben-beginnen-sollst</link>
					<comments>https://www.der-schreib-coach.de/wenn-du-nicht-weisst-wie-und-wo-du-mit-dem-schreiben-beginnen-sollst#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2023 18:02:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologisches]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtipp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.der-schreib-coach.de/?p=1159</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schreibblockaden können verschiedenste Ursachen haben. Eine typische Situation ist: Du sitzt vor dem leeren Blatt oder Bildschirm und weißt einfach nicht, wo und wie du mit dem Schreiben anfangen sollst. Das ist häufig dann der Fall, wenn du über ein Thema schreiben willst, über das du viel weißt (oder viel recherchiert hast).&#160;Dann lautet die spannende [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.der-schreib-coach.de/wenn-du-nicht-weisst-wie-und-wo-du-mit-dem-schreiben-beginnen-sollst">Wenn du nicht weißt, wie und wo du mit dem Schreiben beginnen sollst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.der-schreib-coach.de">Der Schreibcoach</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Schreibblockaden können verschiedenste Ursachen haben. Eine typische Situation ist: Du sitzt vor dem leeren Blatt oder Bildschirm und weißt einfach nicht, wo und wie du mit dem Schreiben anfangen sollst. Das ist häufig dann der Fall, wenn du über ein Thema schreiben willst, über das du viel weißt (oder viel recherchiert hast).</p><p>Dann lautet die spannende Frage: Wie wähle ich aus, worüber ich schreibe? Und was behandle ich nicht?<br></p><h2 class="">Wie anfangen?</h2><p>Das Wichtigste, wenn du vor einem leeren Blatt oder einem leeren Bildschirm sitzt, ist: <strong>Ins Schreiben kommen.</strong> Wenn wir erst einmal angefangen haben, wenn wir den ersten Satz geschrieben haben, dann ist es viel leichter, auch den zweiten zu schreiben und den dritten und so weiter.</p><p>Dabei helfen die 3 W.</p><h2 class="">Die 3 W-Fragen</h2><p>Das sind drei W-Fragen, die ich so auch in meine Textdatei schreibe und sie beantworte. Schriftlich. Damit fange ich an zu schreiben. Dann ist das Blatt bzw. der Bildschirm nicht mehr leer.</p><p>Was sind nun die drei W-Fragen?</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-185ea0d4832"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1163" alt="" data-id="1163" data-init-width="861" data-init-height="506" title="4-W-Fragen-Word" loading="lazy" src="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/4-W-Fragen-Word.png" data-width="861" width="861" height="506" srcset="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/4-W-Fragen-Word.png 861w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/4-W-Fragen-Word-300x176.png 300w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/4-W-Fragen-Word-768x451.png 768w" sizes="auto, (max-width: 861px) 100vw, 861px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Frage 1: Für WEN schreibe ich?</h2><p><a href="https://www.der-schreib-coach.de/schreibblockade-angst-vor-dem-leeren-blatt-verlieren" target="_blank">Darüber habe ich einen ganzen Beitrag verfasst, den du hier findest.</a> <br></p><h2 class="">Frage 2: WORUM geht es überhaupt?</h2><p>Die Antwort könnte lauten: Das wird ein Angebot für die Firma Meier, es geht um einen 2-Tage-Workshop im September zum Thema „Wie gehe ich mit Ablenkungen durch Social Media um?“.</p><p>Oder: Das wird ein Schreibtipp. Da erkläre ich, warum es so wichtig ist, sich einen Leser oder eine Leserin auszuwählen und für diese Person zu schreiben.</p><p>Du siehst schon: Das WORUM ist nicht einfach nur ein Wort, sondern darf gern ausführlicher sein. Wenn ich da nur schreiben würde: „Das wird ein Schreibtipp“. Dann ist das zu knapp. Und auch zu allgemein. Du darfst da ruhig etwas präziser werden.</p><h2 class="">Frage 3: WAS sollen meine Leser/Leserinnen hinterher wissen? Oder WAS sollen sie tun?</h2><p>Es kann sein, dass es einfach nur ums Informieren geht, dann soll mein Leser etwas ganz Bestimmtes wissen oder verstanden haben.</p><p>Oder ich will mit dem Text etwas erreichen. Ich will, dass sich meine Leser*innen eine bestimmte Entscheidung treffen, ich will, dass sie etwas tun oder etwas unterlassen.</p><p>Diese Frage hat gleich mehrere Funktionen:</p><ol class=""><li>Ich werde klarer darüber, wozu ich den Text überhaupt schreibe. Der Text kriegt eine Ausrichtung. Das merken auch die Leser - vielleicht nicht bewusst. Bei Texten, die keine klare Ausrichtung haben, merkt man das. Man merkt, wenn sich der Autor, die Autorin nicht entscheiden konnte.</li><li>Ich habe eine Richtschnur, anhand der ich den Text, wenn er fertig ist, noch mal überprüfen kann. <br>Die Antwort auf die Frage steht bei mir am Anfang der Textdatei. Wenn ich mit dem Überarbeiten fertig bin, lese ich die Antwort noch einmal - und dann lese ich den Text noch ein letztes Mal durch, um zu schauen, ob der Text auch wirklich das leistet, was ich damit erreichen will.</li></ol><h2 class="">Die 4. W-Frage: WAS muss rein?</h2><p>Wenn ich nach der 3. Frage immer noch nicht weiß, wo ich anfangen soll, dann stelle ich mir eine 4. W-Frage: <b>Was muss alles rein?</b></p><p>Dann tippe ich alle Gedanken runter, die mir zu dem Thema einfallen.</p><p>Da ist es wieder wichtig, bei der Frage "WORUM geht es?", das Thema schon eng zu fassen. Sonst ufert die Stoffsammlung aus, und das blockiert dann auch wieder.</p><h2 class="">Und WAS kommt nicht rein?<br></h2><p>Und jetzt kommt der für viele schwierigste Part: Speichere das Dokument als "Ideen-Steinbruch". Dann löschst du alle Ideen und Gedanken, über die du dieses Mal nicht schreiben willst, und speicherst das Dokument anschließend unter einem anderen Namen. </p><p>In den allermeisten Fällen ergibt sich der Startpunkt, an dem du mit dem Artikel, Blogbeitrag oder Buchkapitel loslegst, aus deiner (bereinigten) Stoffsammlung. Nachdem du jetzt schon die ganze Zeit geschrieben (und gelöscht) hast, ist es meist nicht schwierig, weiter zu schreiben.<br></p><p><br></p><h3 class="">Bildquellen</h3><p>Das Titelfoto stammt von <a href="https://unsplash.com/de/@simonesecci" target="_blank">Simone Secci</a> (via Unsplash), der Screenshot von mir.</p><p><br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.der-schreib-coach.de/wenn-du-nicht-weisst-wie-und-wo-du-mit-dem-schreiben-beginnen-sollst">Wenn du nicht weißt, wie und wo du mit dem Schreiben beginnen sollst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.der-schreib-coach.de">Der Schreibcoach</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.der-schreib-coach.de/wenn-du-nicht-weisst-wie-und-wo-du-mit-dem-schreiben-beginnen-sollst/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fokus auf den Prozess: So kommst du bei deinen Schreibvorhaben kontinuierlich weiter</title>
		<link>https://www.der-schreib-coach.de/fokus-auf-den-prozess</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2022 09:40:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologisches]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtipp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.der-schreib-coach.de/?p=756</guid>

					<description><![CDATA[<p>Manuela und Richard hatten sich ganz zielstrebig ans Schreiben ihrer Bücher gemacht. Manuela hatte sich die Wochenenden für ihr Sachbuch geblockt und wollte pro Wochenende ein ganzes bzw. ein halbes Kapitel schreiben. Richard hat ausgerechnet, dass er für seinen Science-Fiction-Roman 500 Wörter am Tag schreiben muss, um nach einem halben Jahr die erste Fassung fertig [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.der-schreib-coach.de/fokus-auf-den-prozess">Fokus auf den Prozess: So kommst du bei deinen Schreibvorhaben kontinuierlich weiter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.der-schreib-coach.de">Der Schreibcoach</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper tve_wp_shortcode"><div class="tve_shortcode_raw" style="display: none"></div><div class="tve_shortcode_rendered"><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Manuela und Richard hatten sich ganz zielstrebig ans Schreiben ihrer Bücher gemacht. Manuela hatte sich die Wochenenden für ihr Sachbuch geblockt und wollte pro Wochenende ein ganzes bzw. ein halbes Kapitel schreiben. Richard hat ausgerechnet, dass er für seinen Science-Fiction-Roman 500 Wörter am Tag schreiben muss, um nach einem halben Jahr die erste Fassung fertig zu haben (der Roman soll 300 Seiten umfassen, 500 Wörter entsprechen zwei Normseiten, und wenn Richard an 6 Tagen pro Woche schreibt, ist er nach 25 Wochen fertig).</span></p><h2 class="tm5"><strong><span class="tm7">Soweit der Plan</span></strong></h2><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Der nur leider in beiden Fällen nicht funktioniert hat (sonst würde ich hier nicht darüber schreiben).</span></p><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Natürlich ist es gut, einen <strong>Plan</strong> zu haben, der erreichbar, ins Umfeld (Familie, Freunde, Beruf) passt und auch motivierend ist. Was bei Manuela und Richard der Fall war, denn „ihre Hausaufgaben“, also die Recherche, hatten sie weitgehend schon erledigt, sodass es ihnen zumindest theoretisch möglich war, ihre Schreibziele zu erreichen. Auch wenn die Ziele durchaus <strong>sportlich</strong> waren.</span></p><h2 class="tm5"><strong><span class="tm7">Was schief gelaufen ist</span></strong></h2><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Ein sportliches Ziel mit der Erwartung, ein ganz konkretes Ergebnis zu erzielen: Das kann funktionieren. Kann aber auch leicht dazu führen, dass man das gewünschte Ziel nicht ganz erreicht. Dass das Kapitel nicht komplett fertig wird, dass man mehrere Tage hintereinander nicht die gewünschte Anzahl an Wörtern schreibt.</span></p><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Das führt dann schnell zu <strong>Enttäuschung, zu Frust</strong>. Nicht selten auch zu <strong>Selbstzweifeln,</strong> zu negativen Selbstgesprächen und Selbstabwertung. Und schon steckt man in einer <strong>Abwärtsspirale,</strong> die immer mehr am Selbstwertgefühl nagt. Sich da am nächsten Wochenende oder am nächsten Tag wieder aufzuraffen und mit frischer Energie loszulegen, wird immer schwieriger. </span></p><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Die <strong>Fixierung auf ein bestimmtes Ergebnis</strong> kann &#8211; und tut das auch häufig &#8211; in eine Blockade führen. </span></p><h2 class="tm5"><strong><span class="tm7">Wie es besser geht: Fokus auf den Prozess statt auf das Ergebnis</span></strong></h2><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Das beste Gegenmittel, mit dem man einer solchen Blockade oder Lähmung vorbeugt, ist ein Perspektivwechsel: Konzentriere dich nicht auf das Ergebnis, sondern auf den Prozess, also auf die Schritte, die dich zum Ergebnis bringen.</span></p><p class="Normal tm5"><span class="tm6"><strong>Fokus auf den Prozess</strong> heißt beim Schreiben: </span></p><ul><li class="Normal tm5"><span class="tm6">Statt dir vorzunehmen, beispielsweise Kapitel 3 deines Buchs oder Berichts zu schreiben, setze dir als Ziel, eine Stunde oder zwei Stunden (mit Pause) am PC zu sitzen und nichts anderes zu tun als zu schreiben – also keine E-Mails, kein Facebook, kein Web, kein Spiel. Und wenn zwei Stunden zu lang sind, dann nimm 60 oder 30 Minuten. Diese Zeit ist ganz allein für das Schreiben gedacht. Wenn du nicht schreibst, dann sitzt du vor deiner Tastatur – und bleibst da auch. </span></li><li class="Normal tm5"><span class="tm6">Du hast „gewonnen“, wenn du in der dafür reservierten Zeit dranbleibst und nichts anderes tust, als zu schreiben. Löschen kannst du das Geschriebene hinterher immer noch. Oder es überarbeiten.</span></li></ul><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Und natürlich kannst du dir auch mehrere Schreibzeiten am Tag einplanen, wenn das möglich ist.</span></p><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Der </span><strong><span class="tm8">Druck</span></strong><span class="tm6">, unter den wir uns setzen, wenn wir ein festes Ergebnis erzielen wollen, </span><strong><span class="tm8">lähmt</span></strong><span class="tm6"> uns. Dagegen hilft ein System, das auf den Prozess, also das Tun, fokussiert und nicht auf das (perfekte) Ergebnis. <strong>Das Tun sollte möglichst einfach sein</strong> – zum Beispiel: „Ich setze mich hin und tippe“ (nicht: „Ich schreibe einen Blogbeitrag, in dem alles zum Thema x steht“) oder „Ich übe eine Stunde lang Klavier“. Wenn du dich auf das Tun konzentrierst und nicht ständig das perfekte Ergebnis im Hinterkopf hast, dann kannst du die Aktivität genießen – und du wirst auch immer besser in dem, was du tust. </span></p><h2 class="Normal tm5"><strong><span class="tm7">Wie lange am Stück?</span></strong></h2><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Beim Schreiben funktionieren für die meisten Menschen Zeiteinheiten zwischen 30 Minuten und 2 x 60 Minuten gut. Spätestens nach 90 (besser nach 60) Minuten ist eine Pause sinnvoll &#8211; Pause heißt: Weg vom Computer, etwas Bewegung und frische Luft.</span></p><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Sich wie Manuela vorzunehmen, über Wochen immer ein ganzes Wochenende zum Schreiben zu nutzen, ist in den seltensten Fällen eine gute Idee. Die Vorstellung, in einer fokussierten </span><strong><span class="tm8">Hauruck-Aktion </span></strong><span class="tm6">ganz viel zu schaffen, ist verführerisch. Manche haben auf diese Weise während des Studiums in wenigen Tagen längere Arbeiten geschrieben &#8211; oder haben von anderen gehört, die das geschafft haben. </span></p><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Über einen längeren Zeitraum, also Wochen oder Monate, ist das aber nicht nur </span><strong><span class="tm8">ungesund</span></strong><span class="tm6"> und geht zulasten der sozialen Beziehungen und hat das Potenzial für ganz viel Frust.</span></p><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Denn der selbstgemachte Druck und die </span><strong><span class="tm8">Gefahr des Scheiterns</span></strong><span class="tm6"> sind extrem hoch. Was, wenn ich mir vornehme, das ganze Wochenende durchzuschreiben, es am Samstagmorgen aber erst einmal zäh losgeht? Wenn ich die erste Stunde nichts zustande bringe und mittags vielleicht eine Seite geschafft habe (von 4 Seiten, die ich mir vorgenommen hatte). Dann steigt der Druck, „jetzt aber wirklich Gas zu geben“. Samstagabend ist schon klar, dass das Ziel nicht mehr zu erreichen ist &#8230;</span></p><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Ich empfehle daher, lieber öfter und vor allem </span><strong><span class="tm8">regelmäßig kürzere Etappen </span></strong><span class="tm6">einzulegen statt eines Marathons. Also lieber jeden Tag oder jeden zweiten Tag ein oder zwei Stunden, wenn du neben einem Voll- oder Teilzeit-Job an einem längeren Schreibprojekt wie einem Buch schreibst. Durch die Regelmäßigkeit bekommst du mehr Übung, das Schreiben wird immer mehr zur Selbstverständlichkeit, du musst dich nicht jedes Mal wieder neu dazu aufraffen. Und es macht auch wenig, wenn es mal an einem Tag nicht so gut läuft.</span></p><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Wie lange auch immer die für dich passenden Zeiteinheiten sind: Entscheidend ist, sich nicht mit dem Ziel ans Schreiben zu setzen, eine bestimmte Anzahl Wörter oder Seiten zu schaffen. Fokussiere dich lieber darauf, während der reservierten Zeit nichts anderes zu tun als zu schreiben (oder, wenn du nicht schreibst, einfach da zu sitzen).</span></p><h2 class="tm5"><strong><span class="tm7">Fokus auf den Prozess auch bei anderen Tätigkeiten</span></strong></h2><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Das Prinzip, sich auf das Tun zu fokussieren statt auf das Ergebnis, funktioniert natürlich auch in vielen anderen Bereichen. Ob es darum geht, Sport zu machen, mit einem Musikinstrument zu üben oder eine andere künstlerische Tätigkeit auszuüben. Statt „heute spiele ich die Sonate x perfekt“ könnte das Ziel sein: „heute spiele ich die Sonate dreimal durch“. </span></p><h2 class="tm5"><strong><span class="tm7">Bildquelle</span></strong></h2><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Das Titelfoto stammt von <a href="https://unsplash.com/@jakehills" target="_blank" rel="noopener">Jake Hills</a> (via Unsplash).</span></p></div></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.der-schreib-coach.de/fokus-auf-den-prozess">Fokus auf den Prozess: So kommst du bei deinen Schreibvorhaben kontinuierlich weiter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.der-schreib-coach.de">Der Schreibcoach</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der eine entscheidende Fehler, der unweigerlich zur Schreibblockade führt</title>
		<link>https://www.der-schreib-coach.de/schreibblockade-schreibprozess</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2021 09:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innerer Kritiker]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtipp]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.der-schreib-coach.de/?p=258</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine Schreibblockade kommt nicht aus heiterem Himmel. Sie entsteht, wenn man zwei Schritte des Schreibprozesses nicht klar trennt. Der wahrscheinlich häufigste Grund für eine Schreibblockade Als ich anfing, Geld mit Schreiben zu verdienen, war mir das nicht klar: Am schnellsten manövriert man sich in eine Schreibblockade, wenn man die beiden Schritte „Rohfassung schreiben“ und „Überarbeiten“ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.der-schreib-coach.de/schreibblockade-schreibprozess">Der eine entscheidende Fehler, der unweigerlich zur Schreibblockade führt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.der-schreib-coach.de">Der Schreibcoach</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="tm5 Normal tm6"><strong><span class="tm7">Eine Schreibblockade kommt nicht aus heiterem Himmel. Sie entsteht, wenn man zwei Schritte des Schreibprozesses nicht klar trennt.</span></strong></p>
<h2 class="western"><strong>Der wahrscheinlich häufigste Grund für eine Schreibblockade</strong></h2>
<p class="western">Als ich anfing, Geld mit Schreiben zu verdienen, war mir das nicht klar: Am schnellsten manövriert man sich in eine Schreibblockade, wenn man die beiden Schritte „Rohfassung schreiben“ und „Überarbeiten“ nicht klar trennt.</p>
<p class="western"><span id="more-258"></span>Beim Schreiben einer Erzählung kam ich bei jeder Sitzung immer nur zwei, drei Sätze weiter. Kaum standen zwei Sätze auf dem Bildschirm, fing ich schon an, sie umzuschreiben. Ich löschte Wörter, fügte welche ein, stellte etwas um, machte das wieder rückgängig &#8230; Und nach einer Stunde war ich <strong>nur unwesentlich weiter gekommen</strong>. Das Schreiben wurde immer zäher und frustrierender. Es kostete mich richtig Überwindung, den nächsten Anlauf zu unternehmen.</p>
<p class="western">Der Lektor, der zu der Zeit mein erstes Fachbuch betreute, machte mir dann klar, wo der Grund für meine Schreibblockade lag: Ich hatte zugelassen, dass sich beim kreativen Prozess des Schreibens ständig der <strong>innere Kritiker</strong> einmischte. Dass dem kreativen <strong>kreativen Anteil</strong> dann rasch die Lust verging, wundert mich heute nicht mehr.</p>
<p class="western">Verhindern lässt sich das, wenn man begreift, dass das Schreiben und das Überarbeiten zwei unterschiedliche Tätigkeiten sind, für die man <strong>unterschiedliche Fähigkeiten</strong> braucht. Und wenn man diese Tätigkeiten zeitlich und &#8211; idealerweise &#8211; auch räumlich trennt. Sonst kommt es unweigerlich zur Schreibblockade.</p>
<p class="western"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-large wp-image-325" src="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Schreibprozess-in-5-Phasen-1-1024x321.png" alt="Schreibblockade - Schreibprozess" width="625" height="196" srcset="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Schreibprozess-in-5-Phasen-1-1024x321.png 1024w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Schreibprozess-in-5-Phasen-1-300x94.png 300w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Schreibprozess-in-5-Phasen-1-768x241.png 768w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Schreibprozess-in-5-Phasen-1-624x196.png 624w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Schreibprozess-in-5-Phasen-1.png 1180w" sizes="(max-width: 625px) 100vw, 625px" /></p>
<h2 class="western"><strong>Die kreative Phase: die Rohfassung schreiben</strong></h2>
<p class="western">Die Fähigkeiten des Kritikers sind beim Schreiben der Rohfassung (1. Entwurf) hinderlich. Bei der Rohfassung geht es darum, schnell und ohne viel Nachdenken etwas auf den Bildschirm oder das Papier zu bringen. Dabei ist es wichtig, in einen <strong>Schreibfluss</strong> zu kommen und in diesem Flow zu bleiben.</p>
<p class="western">Alles, was den Schreibfluss unterbricht, ist in dieser kreativen Phase des Schreibprozesses Gift: „Nur mal schnell“ im Web nachlesen, ob das gerade Geschriebene überhaupt stimmt; eine Zahl oder einen Namen nachschlagen; darüber nachdenken, ob ein bestimmtes Argument überhaupt stichhaltig ist &#8211; all das bringt Sie aus dem Flow, und es ist dann schwer, wieder in den Flow zu kommen.</p>
<p class="western">Vor allem fühlt sich bei solchen Tätigkeiten sehr schnell der innere Kritiker angesprochen (recherchieren, kritisch prüfen &#8211; das kann er gut). Den Kritiker können Sie im kreativen Prozess des Schreibens jedoch nicht brauchen. Das beste Mittel, im <strong>schöpferischen Flow</strong> zu bleiben: Markieren Sie die Stelle, an der Sie später &#8211; beim Überarbeiten &#8211; noch etwas ergänzen, nachschlagen oder überprüfen wollen, und schreiben Sie sofort weiter. Nehmen Sie zum Markieren Sonderzeichen, die im Text sonst nicht vorkommen &#8211; so können Sie später mit der Suchfunktion danach suchen. Ich nehme dazu ### und eine kurze Anmerkung, beispielsweise:</p>
<p><em>###überprüfen###</em> oder <em><br />
###überzeugt mich noch nicht###</em></p>
<p class="western">Beim Schreiben der Rohfassung geht es um <strong>Quantität</strong>: Sie müssen erst einmal etwas auf den Bildschirm bringen. Sonst haben Sie in der Phase des Überarbeitens nichts, was Sie später überarbeiten könnten.</p>
<h3 class="western">Was beim Schreiben der Rohfassung gefragt ist:</h3>
<ul>
<li class="western"><strong>Kreativität, Schaffenskraft und Schaffensfreude:</strong> In dieser Phase dürfen Sie Ihre Fantasie von der Leine lassen. Schreiben Sie, ohne viel nachzudenken und ohne sich zu zensieren.</li>
<li class="western"><strong>Schnelligkeit:</strong> Schreiben Sie schnell. Halten Sie sich nicht damit auf, Tippfehler zu korrigieren oder Wörter oder Sätze umzustellen. Schreiben Sie einfach weiter &#8211; geben Sie dem inneren Kritiker keine Gelegenheit einzuhaken.</li>
<li class="western"><strong>Fokus:</strong> Sorgen Sie dafür, dass es keine Störungen von außen gibt. Tür zu, Anrufbeantworter einschalten, Internetverbindung trennen. Schreiben Sie los, und lassen Sie sich von nichts unterbrechen (auch nicht von einer inneren kritischen Stimme).</li>
<li class="western"><strong>Produktivität:</strong> Wie schon gesagt, beim Schreiben der Rohfassung kommt es auf <strong>Masse</strong> an. Kürzen können Sie beim Überarbeiten. Ihr innerer Kritiker wird sich freuen, wenn er was zu tun bekommt.</li>
</ul>
<p class="western"><strong>Wichtig: </strong>Die Rohfassung bekommen normalerweise nur Sie zu sehen. Halten Sie sich das vor Augen, wenn sich der innere Kritiker beim Schreiben der Rohfassung meldet.</p>
<h2 class="western"><strong>Die analytische Phase: den Text überarbeiten</strong></h2>
<p class="western"><img decoding="async" class="size-full wp-image-328 aligncenter" src="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/editing-1756958_480.jpg" alt="Schreibblockade vermeiden - Überarbeiten NACH dem kreativen Schreiben" width="480" height="359" srcset="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/editing-1756958_480.jpg 480w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/editing-1756958_480-300x224.jpg 300w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" />Die Phase des Überarbeitens besteht aus mindestens einem Überarbeitungsdurchgang, üblicherweise aus mehreren. Bevor Sie damit anfangen, empfiehlt es sich allerdings, den Text erst einmal ein, zwei Tage liegen zu lassen und sich mit etwas ganz anderem zu beschäftigen.</p>
<h3 class="western">Überarbeiten in mehreren Durchgängen</h3>
<p class="western">Ich empfehle mindestens <strong>3 Durchgänge</strong>:</p>
<p class="western">1. Gehen Sie den Text <strong>inhaltlich</strong> durch: Wo fehlen noch Infos/Details, wo wollten Sie noch etwas recherchieren? Wo waren Sie beim Schreiben unsicher? Recherchieren Sie, ergänzen und korrigieren Sie den Rohtext.</p>
<p class="western">2. Dann lesen Sie die bearbeitete Rohfassung nochmals durch und achten darauf: Ist der Text <strong>logisch aufgebaut?</strong> Fehlt etwas? Haben Sie etwas geschrieben, was nicht (mehr) in den Text passt? Ist es sinnvoll, Abschnitte <strong>umzustellen?</strong> Bauen Sie den Text um, wenn nötig.</p>
<p class="western">3. Wenn Sie größere Umbauarbeiten durchgeführt haben, gehen Sie den kompletten Text noch einmal durch. Prüfen Sie, ob die Abfolge (nach wie vor) <strong>schlüssig</strong> ist und ob alle Informationen vorhanden sind, die der Leser zum Verständnis braucht. Das ist vor allem dann notwendig, wenn Sie Abschnitte, vielleicht sogar Kapitel umgestellt oder Abschnitte gelöscht haben.</p>
<p class="western">Die <strong>Korrekturphase</strong> kommt später &#8211; Phase 5 des Schreibprozesses: der Feinschliff.</p>
<p class="western">Während Überarbeitungsphase zeigen Sie den Text auch schon Kollegen, Freunden oder auch jemandem aus der Zielgruppe, die Sie ansprechen wollen. Fragen Sie nach Feedback zum Inhalt und (wenn Sie den Text schon sprachlich überarbeitet haben) auch zur Sprache.</p>
<h3 class="western"><strong>Tipp: Überarbeitungszeit begrenzen<br />
</strong></h3>
<p class="western">Gerade das Überarbeiten könnte man endlos ausdehnen &#8211; bis der Text „wirklich perfekt“ ist. Nur: Wirklich perfekt wird so gut wie kein Text. Setzen Sie sich daher ein <strong>zeitliches Limit. </strong>Eine Faustregel lautet: Die Phasen 3 und 4 im Schreibprozess (Rohfassung bzw. Überarbeitung) dauern in etwa gleich lang.</p>
<h2 class="western">So vermeiden Sie eine Schreibblockade</h2>
<p class="western">Wie schon gesagt: Trennen Sie die beiden Tätigkeiten &#8211; das kreative Schreiben und das analytische Überarbeiten &#8211; so gut wie möglich. Und zwar zeitlich und, soweit möglich, auch räumlich.</p>
<h3 class="western"><strong>Zeitliche Trennung der Phasen</strong></h3>
<p class="western">Wenn Sie Ihre Schreibzeiten planen, dann tragen Sie in den Kalender klar ein, ob Sie die Rohfassung schreiben oder ob Sie Texte überarbeiten. Und halten Sie sich streng an diese Trennung &#8211; in jedem Fall beim kreativen Schreiben. Beim Überarbeiten besteht kaum die Gefahr, dass Sie in den kreativen Prozess rutschen und deshalb in eine Schreibblockade geraten.</p>
<p class="western">Falls es beim kreativen Schreiben passiert, dass sich der innere Kritiker meldet und nicht mehr verschwinden will: Stehen Sie auf, schaffen Sie <strong>Abstand.</strong> Bewegen Sie sich ein wenig, trinken Sie etwas. Dann führen Sie sich klar vor Augen, dass jetzt das kreative Schreiben angesagt ist und dass Sie für das Überarbeiten bereits einen Termin geplant haben.</p>
<h3 class="western"><strong>Tipp: Schreibblockade lösen und den Kopf frei bekommen<br />
</strong></h3>
<p class="western"><a href="https://www.der-schreib-coach.de/ritual-schreiben-beginnen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dieses 2-Minuten-Ritual</a> hilft, nach der kurzen Unterbrechung konzentriert mit dem kreativen Schreiben fortzufahren.</p>
<p class="western"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-329" src="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/chair-1228423_640.jpg" alt="Schreibblockade vermeiden - ein Platz fürs kreative Schreiben" width="640" height="426" srcset="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/chair-1228423_640.jpg 640w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/chair-1228423_640-300x200.jpg 300w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/chair-1228423_640-624x415.jpg 624w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<h3 class="western"><strong>Räumliche Trennung</strong></h3>
<p class="western">Wenn das möglich ist, richten Sie sich zwei voneinander getrennte Arbeitsplätze ein: einen, an dem Sie kreativ schreiben, und einen, an dem Sie überarbeiten.</p>
<p class="western">Der <strong>Kreativplatz</strong> braucht keinen Internetzugang und auch kein Telefon. Sie sollten sich dort wohl fühlen, die Gedanken sollten frei fließen können. Es darf gern auch bequem sein. Manche mögen dafür einen klar aufgeräumten Schreibtisch, auf dem nichts ablenkt; andere wollen es lieber hübsch haben; wieder andere stört es nicht, wenn Bücher, Papiere oder anderes herumliegt. Probieren Sie aus, was für Sie am besten funktioniert.</p>
<p class="western">Am Platz für das <strong>Überarbeiten</strong> brauchen Sie die Verbindung nach draußen, schließlich werden Sie hier öfter Fakten überprüfen oder noch einmal recherchieren.</p>
<h2 class="western"><strong>Hintergrundwissen: Die 5 Phasen des Schreibprozesses</strong></h2>
<p class="western">In meiner Praxis hat sich ein Modell mit den folgenden 5 Phasen als am praktikabelsten herausgestellt (es gibt auch Modelle, die zwischen 3 und 7 Phasen vorsehen):</p>
<ul>
<li class="western">Phase 1: Brüten und Recherchieren</li>
<li class="western">Phase 2: Strukturieren</li>
<li class="western">Phase 3: Rohfassung schreiben</li>
<li class="western">Phase 4: Überarbeiten</li>
<li class="western">Phase 5: Feinschliff</li>
</ul>
<p>So schön chronologisch wie im Diagramm oben folgen die Phasen in der Praxis nicht aufeinander. Gerade längere Schreibprojekte, etwa Buchprojekte, sind <strong>iterative Prozesse.</strong> Oft merkt man beim Schreiben der Rohfassung oder beim Überarbeiten der ersten Kapitel, dass die Struktur doch noch nicht so ganz passt &#8211; beispielsweise, dass man zwei Kapitel besser umstellen sollte (von der Rohfassung geht&#8217;s dann zurück zum Strukturieren) oder dass noch weitere Kapitel nötig sind (nach dem Überarbeiten geht&#8217;s zurück in die kreative Phase 3), etc.</p>
<h3 class="western">Phase 1: Brüten und Recherchieren</h3>
<p class="western">In dieser Phase sammeln Sie erst einmal ungefiltert Ideen und Informationen dazu. Dieses anfängliche Sammeln von Informationen und Ideen funktioniert erst einmal nach der <strong>Hamster-Methode:</strong> Sammeln, sammeln, sammeln. Mit der Zeit kristallisieren sich Schwerpunkte heraus, die Recherchen werden zielgerichteter. Sie werden das Thema immer stärker eingrenzen.</p>
<h3 class="western">Phase 2: Strukturieren</h3>
<p class="western">Sobald Sie sich einen Überblick über das Thema verschafft und das Thema für das Schreibprojekt eingegrenzt haben, geht es ans Strukturieren und an die Entscheidung „Was kommt rein, was bleibt draußen?“. Sie entwickeln einen <strong>roten Faden</strong> für den Text, die Gliederung. Die Gliederung ist ein Gerüst, das sich im Lauf des Schreibprozesses noch verändern kann. Nicht selten bemerkt man beim Strukturieren bzw. beim Schreiben, dass einzelne Ideen stärker ausgearbeitet werden sollten, dass die Reihenfolge vielleicht doch anders besser wäre, etc.</p>
<h3>Phase 3 und 4: Rohfassung schreiben und überarbeiten</h3>
<p>Siehe oben.</p>
<h3>Phase 5: Feinschliff</h3>
<p class="western">Zuletzt bekommt der Text den Feinschliff. Nutzen Sie die <strong>Rechtschreibkorrektur</strong> Ihres Textprogramms, besser noch das Programm „<a href="https://www.epc.de/unsere-loesungen/duden-korrektor-13-fuer-microsoft-office" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Duden Korrektor</a>“, das es separat für Microsoft Word gibt und das Bestandteil der Schreibprogramme <a href="http://www.papyrus.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Papyrus Autor</a> und <a href="http://www.softmaker.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Textmaker (aus dem Paket Softmaker Professionell)</a> ist. Drucken Sie den Text aus, lesen Sie ihn auf Papier, markieren Sie Formulierungen, die Sie noch ändern wollen, sowie Rechtschreibfehler. Achten Sie auch auf Wortwiederholungen. Fügen Sie die Korrekturen in die digitale Fassung des Textes ein. Bei Veröffentlichungen (Bücher, Webseiten) empfehle ich, <strong>professionelle Korrektoren</strong> hinzuzuziehen.</p>
<p class="tm5 Normal tm6"><span class="tm7">Das Titelfoto stammt von <a href="https://pixabay.com/de/users/cegoh-94852/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pixabay-Nutzer Jason Goh (cegoh)</a> aus Singapur. </span>Die übrigen Fotos stammen von den Pixabay-Nutzern <a href="https://pixabay.com/de/users/annekarakash-1527809/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">annekarakash</a> und <a href="https://pixabay.com/de/users/cocoparisienne-127419/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">cocoparisienne</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.der-schreib-coach.de/schreibblockade-schreibprozess">Der eine entscheidende Fehler, der unweigerlich zur Schreibblockade führt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.der-schreib-coach.de">Der Schreibcoach</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
