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	<title>Psychologisches Archive - Der Schreibcoach</title>
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	<description>In den Schreibfluss kommen</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Sep 2024 06:44:27 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Wie du dem inneren Drang widerstehst, beim Schreiben E-Mails zu checken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2024 05:40:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologisches]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kürzlich erzählte eine Schreibcoaching-Klientin, dass es ihr meistens leicht fällt, mit dem Schreiben anzufangen. Aber mittendrin taucht dann häufig der Gedanke auf, sie müsse jetzt ganz dringend schauen, welche E-Mails reingekommen sind. Und zwar auch dann, wenn sie nicht auf eine wichtige E-Mail wartet.&#160;Wenn sie diesem inneren Drang nachgibt, dann beantwortet sie nicht nur ein, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Kürzlich erzählte eine Schreibcoaching-Klientin, dass es ihr meistens leicht fällt, mit dem Schreiben anzufangen. Aber mittendrin taucht dann häufig der Gedanke auf, sie müsse jetzt ganz dringend schauen, welche E-Mails reingekommen sind. Und zwar auch dann, wenn sie nicht auf eine wichtige E-Mail wartet.</p><p>Wenn sie diesem inneren Drang nachgibt, dann beantwortet sie nicht nur ein, zwei E-Mails, sondern schaut auch noch in WhatsApp und auf Instagram, was da reingekommen ist. Bis sie schließlich merkt, dass sie eine Viertelstunde oder mehr ihrer <strong>kostbaren Schreibzeit verschwendet </strong>hat.</p><p>Typischerweise tritt das bei ihr - und auch bei anderen - dann auf, <strong>wenn sie beim Schreiben ins Stocken gerät</strong>. Oder wenn sie merkt, dass das, was sie geschrieben hat, doch nicht so klar und verständlich ist, wie sich das vorher in ihren Gedanken angefühlt hat.</p><h2><strong>Wenn ich der Versuchung nachgebe</strong></h2><p>Dass dann der innere Drang aufkommt, den unangenehmen Gefühlen auszuweichen, kann ich gut nachvollziehen. Ich kenne diese Versuchung auch.</p><p>Nur: Wenn ich mich dann selbst ablenke und beispielsweise das E-Mail-Programm oder einen Social-Media-Kanal öffne, ist es <strong>extrem schwer, wieder zurück in den Schreibfluss zu kommen</strong>. Bin ich erst einmal im E-Mail-Postfach, fallen mir zig E-Mails ein, auf die ich noch reagieren muss. Dann brauche ich vielleicht noch zusätzliche Infos, lande im Webbrowser oder suche Dokumente auf der Festplatte.</p><p>Bis ich dann wieder da weitermachen kann, wo ich mich selbst unterbrochen habe, ist viel Zeit vergangen. Außerdem muss ich erst wieder in das Thema reinfinden, zu dem ich etwas schreiben wollte.</p><p>Ein ähnlich gelagertes Problem ist die Angewohnheit, gleich als allererstes am Morgen, nach dem Einschalten des Computers, E-Mails zu checken. <a href="http:// https://www.aufschieberitis-adieu.de/keine-e-mail-am-morgen/" target="_blank">Mehr dazu in diesem Beitrag.</a></p><h2><strong>Wie du die schlechten Gewohnheiten ablegst und sofort ins Schreiben kommst</strong></h2><p>Um die Versuchung möglichst zu minimieren, mich durch E-Mail-Checken abzulenken, habe ich für mich eine <strong>Strategie</strong> entwickelt, die inzwischen auch einer Reihe meiner Coachingklient*innen hilft.</p><h3><strong>1. Kurzer E-Mail-Check (falls du unbedingt Mails checken musst)</strong></h3><p>Stell dir einen Timer auf 5 Minuten. In diesen 5 Minuten schaust du in dein E-Mail-Postfach.</p><p>Aber:</p><ul><li>Du antwortest auf keine der E-Mails.</li><li>Du liest keine E-Mail und keinen Newsletter durch.</li><li>Lediglich E-Mails, von denen du denkst, dass du sie unbedingt jetzt sofort lesen musst (weil sonst die Welt untergeht), liest du quer.</li></ul><p>Auf diese Weise kannst du sicher sein, dass nichts Dringendes „anbrennt“. So kannst du dich im Anschluss beruhigt ans Schreiben setzen und lenkst dich nicht mit E-Mal-Schreiben ab.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-192417bb1e5"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1554" alt="Ablenkung Timeboxing E-Mail" data-id="1554" width="1040" data-init-width="1598" height="465" data-init-height="715" title="Timeboxing-Kalender" loading="lazy" src="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Timeboxing-Kalender.png" data-width="1040" data-height="465" style="aspect-ratio: auto 1598 / 715;" srcset="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Timeboxing-Kalender.png 1598w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Timeboxing-Kalender-300x134.png 300w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Timeboxing-Kalender-1024x458.png 1024w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Timeboxing-Kalender-768x344.png 768w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Timeboxing-Kalender-1536x687.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1040px) 100vw, 1040px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3><strong>2. Nutze Timeboxing für E-Mails</strong></h3><p>Trag dir feste Zeiten in den Kalender ein, in denen du E-Mails bearbeitest. Zum Beispiel um 11 Uhr. Vorher lässt du die Finger vom E-Mail-Postfach (abgesehen von den 5 Minuten am Morgen).</p><p>Falls 11 Uhr zu spät ist: Nimm das erste Zeitfenster NACH deiner Schreibzeit und ein kurzes Zeitfenster vor der Mittagspause.</p><p>Ich empfehle dir, auch nachmittags nach Möglichkeit nur zwei Zeitfenster für E-Mails in den Kalender einzutragen.</p><p>Und halte dich an diese Zeiten.</p><p>Es sei denn, deine Arbeit besteht darin, E-Mails von Kund*innen zeitnah zu beantworten. Dann wirst du dein E-Mail-Programm ständig offen haben und regelmäßig reinschauen.</p><h3><strong>3. Schließe dein E-Mail-Programm</strong></h3><p>Nach jedem Zeitfenster für E-Mails schließt du dein E-Mail-Programm. Das senkt den Drang, mal kurz zu schauen, ob eine E-Mail von Kollege X reingekommen ist.</p><p>Außerdem poppen auf diese Weise nicht ständig Benachrichtigungen auf, dass eine neue E-Mail angekommen ist.</p><h3><strong>4. Grenzen setzen und ankündigen</strong></h3><p>E-Mail ist - anders als das Telefon oder ein Chat-Programm - als asynchrones Medium gedacht: Ein Sender schreibt, der Empfänger antwortet, wenn er Zeit dafür hat. Nur leider erwarten viele, dass sie sofort eine Antwort auf ihre E-Mail erhalten. (Wer kennt das nicht: Kollege A ruft an: „Ich habe dir gerade eine E-Mail geschickt. Wann kommt deine Antwort?“)</p><p>Deshalb: Wenn du nur in bestimmten Zeitfenstern E-Mails bearbeitest, trag das in die Signatur deines E-Mail-Programms ein. Beispielsweise: „Bitte beachten Sie: Ich schaue nur um 10:00, 12:00, 14:00 und 16:00 Uhr in mein E-Mail-Postfach.“</p><p>So wissen die Menschen, die mit dir zu tun haben, Bescheid, dass du nicht rund um die Uhr per E-Mail erreichbar bist.</p><p>Und du gibst dir selbst die Erlaubnis, nicht ständig verfügbar zu sein.</p><h3><strong>5. Regelmäßig Pausen machen</strong></h3><p>Der plötzliche Drang, „kurz mal“ E-Mails zu checken oder einer anderen Ablenkung nachzugehen, kommt nicht selten auch daher, dass wir gerade in ein Energieloch rutschen.</p><p>Deshalb: Plane nicht nur Zeitfenster für E-Mails ein, sondern auch regelmäßige kurze Pausen. Je nachdem, wie viel Konzentration die Aufgabe erfordert, kann eine Pause nach 30 oder 50 Minuten, spätestens aber nach 90 Minuten sinnvoll sein.</p><p>Kurze Pause heißt: 5 bis 10 Minuten (je nach Länge des Arbeitsblocks), in denen du aufstehst, dich bewegst, dir etwas zu Trinken holst, auf die Toilette gehst.</p><p>In der Pause lässt du die Finger von elektronischen Geräten (also keine E-Mails, kein Social Media, kein Chat, kein kurzes Spiel).</p><h3><strong>6. Finde das, was für dich funktioniert</strong></h3><p>Probiere diese Tipps für einen Monat aus und schreibe dir täglich auf:</p><ul><li>Was hat funktioniert?</li><li>Was hat für dich nicht funktioniert? Und was könntest du stattdessen tun?</li><li>Welche inneren Widerstände haben sich gezeigt? Falls negative Gedanken kommen: Schreib sie auf.</li><li>Falls negative Gedanken gekommen sind: Lies die Aufzeichnung mit zeitlichem Abstand durch (zum Beispiel am nächsten Tag) durch und frage dich, ob du diesen Gedanken wirklich, wirklich immer noch glaubst. Oder ob du ihn loslassen kannst.</li></ul></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Wieso ein Nickerchen die Kreativität auf Trab bringt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Feb 2024 09:07:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologisches]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es nervt: Am frühen Nachmittag ist bei mir oft die Luft raus. Ich ertappe mich dabei, auf den Bildschirm zu starren &#8211; und gar nicht aufzunehmen, was ich gerade lese. Oder auf den leeren Bildschirm zu starren und keinen Plan zu haben, wie ich weitermache.&#160;Sitzen zu bleiben und angestrengt zu versuchen, mich zu konzentrieren &#8211; [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper tve_wp_shortcode"><div class="tve_shortcode_raw" style="display: none"></div><div class="tve_shortcode_rendered"><p>Es nervt: Am frühen Nachmittag ist bei mir oft die Luft raus. Ich ertappe mich dabei, auf den Bildschirm zu starren &#8211; und gar nicht aufzunehmen, was ich gerade lese. Oder auf den leeren Bildschirm zu starren und keinen Plan zu haben, wie ich weitermache.</p><p>Sitzen zu bleiben und angestrengt zu versuchen, mich zu konzentrieren &#8211; das funktioniert höchstens für kurze Zeit, dann wird es wieder wattig in meinem Hirn.</p><p>Mir hilft stattdessen: Entweder aufstehen und eine kurze Runde spazieren gehen. Oder aber mich für eine Viertelstunde auf die Couch zu legen.  In beiden Fällen bin ich hinterher geistig erfrischt und kann wieder kreativ und produktiv weiterarbeiten.</p><p>Dass ein körperliches In-Bewegung-Kommen auch den Geist in Bewegung bringt, leuchtet den meisten ein. Auch die frische Luft und das Grün auf den Feldern und Wiesen helfen meinen Gehirnzellen auf die Sprünge.</p><p>Dass auch ein kurzes Schläfchen gut für die Kreativität ist, ist vielleicht nicht so offensichtlich. <a href="https://www.der-schreib-coach.de/nickerchen-und-kreativitaet#more-814" class="more-link">Continue Reading</a></p></div></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Wieso du den inneren Kritiker nicht loswerden oder besiegen kannst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2023 09:29:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Innerer Kritiker]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologisches]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es um das innere Team oder innere Anteile geht, ist kaum ein Anteil so unbeliebt wie der innere Kritiker (der natürlich auch eine innere Kritikerin sein kann).&#160;Der innere Kritiker ist eine innere Stimme, die alles kritisiert, was wir tun. Oder die nörgelt oder uns &#8211; im Extremfall &#8211; richtig üble Beschimpfungen um die Ohren [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper tve_wp_shortcode"><div class="tve_shortcode_raw" style="display: none"></div><div class="tve_shortcode_rendered"><p>Wenn es um das innere Team oder innere Anteile geht, ist kaum ein Anteil so <strong>unbeliebt</strong> wie der innere Kritiker (der natürlich auch eine innere Kritikerin sein kann).</p><p>Der innere Kritiker ist eine innere Stimme, die alles kritisiert, was wir tun. Oder die nörgelt oder uns &#8211; im Extremfall &#8211; richtig üble Beschimpfungen um die Ohren haut. Viele Schreibende kennen diesen inneren Kritiker, der ihnen einflüstert, dass sie doch gar nicht schreiben können, dass sie nichts zu sagen haben, dass man das doch so nicht schreiben kann &#8230;</p><p>Im Coaching oder auch in Gesprächen höre ich von Betroffenen immer wieder den Wunsch, diesen nervigen/lästigen/störenden Anteil loswerden zu wollen.</p><p>So verständlich der Wunsch ist: <strong>Das wird nicht klappen.</strong></p><h2>Der innere Kritiker ist ein Teil von uns</h2> <a href="https://www.der-schreib-coach.de/innerer-kritiker-loswerden-oder-besiegen#more-668" class="more-link">Continue Reading</a></div></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Wenn du nicht weißt, wie und wo du mit dem Schreiben beginnen sollst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2023 18:02:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologisches]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schreibblockaden können verschiedenste Ursachen haben. Eine typische Situation ist: Du sitzt vor dem leeren Blatt oder Bildschirm und weißt einfach nicht, wo und wie du mit dem Schreiben anfangen sollst. Das ist häufig dann der Fall, wenn du über ein Thema schreiben willst, über das du viel weißt (oder viel recherchiert hast).&#160;Dann lautet die spannende [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.der-schreib-coach.de/wenn-du-nicht-weisst-wie-und-wo-du-mit-dem-schreiben-beginnen-sollst">Wenn du nicht weißt, wie und wo du mit dem Schreiben beginnen sollst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.der-schreib-coach.de">Der Schreibcoach</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Schreibblockaden können verschiedenste Ursachen haben. Eine typische Situation ist: Du sitzt vor dem leeren Blatt oder Bildschirm und weißt einfach nicht, wo und wie du mit dem Schreiben anfangen sollst. Das ist häufig dann der Fall, wenn du über ein Thema schreiben willst, über das du viel weißt (oder viel recherchiert hast).</p><p>Dann lautet die spannende Frage: Wie wähle ich aus, worüber ich schreibe? Und was behandle ich nicht?<br></p><h2 class="">Wie anfangen?</h2><p>Das Wichtigste, wenn du vor einem leeren Blatt oder einem leeren Bildschirm sitzt, ist: <strong>Ins Schreiben kommen.</strong> Wenn wir erst einmal angefangen haben, wenn wir den ersten Satz geschrieben haben, dann ist es viel leichter, auch den zweiten zu schreiben und den dritten und so weiter.</p><p>Dabei helfen die 3 W.</p><h2 class="">Die 3 W-Fragen</h2><p>Das sind drei W-Fragen, die ich so auch in meine Textdatei schreibe und sie beantworte. Schriftlich. Damit fange ich an zu schreiben. Dann ist das Blatt bzw. der Bildschirm nicht mehr leer.</p><p>Was sind nun die drei W-Fragen?</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-185ea0d4832"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1163" alt="" data-id="1163" data-init-width="861" data-init-height="506" title="4-W-Fragen-Word" loading="lazy" src="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/4-W-Fragen-Word.png" data-width="861" width="861" height="506" srcset="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/4-W-Fragen-Word.png 861w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/4-W-Fragen-Word-300x176.png 300w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/4-W-Fragen-Word-768x451.png 768w" sizes="auto, (max-width: 861px) 100vw, 861px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h2 class="">Frage 1: Für WEN schreibe ich?</h2><p><a href="https://www.der-schreib-coach.de/schreibblockade-angst-vor-dem-leeren-blatt-verlieren" target="_blank">Darüber habe ich einen ganzen Beitrag verfasst, den du hier findest.</a> <br></p><h2 class="">Frage 2: WORUM geht es überhaupt?</h2><p>Die Antwort könnte lauten: Das wird ein Angebot für die Firma Meier, es geht um einen 2-Tage-Workshop im September zum Thema „Wie gehe ich mit Ablenkungen durch Social Media um?“.</p><p>Oder: Das wird ein Schreibtipp. Da erkläre ich, warum es so wichtig ist, sich einen Leser oder eine Leserin auszuwählen und für diese Person zu schreiben.</p><p>Du siehst schon: Das WORUM ist nicht einfach nur ein Wort, sondern darf gern ausführlicher sein. Wenn ich da nur schreiben würde: „Das wird ein Schreibtipp“. Dann ist das zu knapp. Und auch zu allgemein. Du darfst da ruhig etwas präziser werden.</p><h2 class="">Frage 3: WAS sollen meine Leser/Leserinnen hinterher wissen? Oder WAS sollen sie tun?</h2><p>Es kann sein, dass es einfach nur ums Informieren geht, dann soll mein Leser etwas ganz Bestimmtes wissen oder verstanden haben.</p><p>Oder ich will mit dem Text etwas erreichen. Ich will, dass sich meine Leser*innen eine bestimmte Entscheidung treffen, ich will, dass sie etwas tun oder etwas unterlassen.</p><p>Diese Frage hat gleich mehrere Funktionen:</p><ol class=""><li>Ich werde klarer darüber, wozu ich den Text überhaupt schreibe. Der Text kriegt eine Ausrichtung. Das merken auch die Leser - vielleicht nicht bewusst. Bei Texten, die keine klare Ausrichtung haben, merkt man das. Man merkt, wenn sich der Autor, die Autorin nicht entscheiden konnte.</li><li>Ich habe eine Richtschnur, anhand der ich den Text, wenn er fertig ist, noch mal überprüfen kann. <br>Die Antwort auf die Frage steht bei mir am Anfang der Textdatei. Wenn ich mit dem Überarbeiten fertig bin, lese ich die Antwort noch einmal - und dann lese ich den Text noch ein letztes Mal durch, um zu schauen, ob der Text auch wirklich das leistet, was ich damit erreichen will.</li></ol><h2 class="">Die 4. W-Frage: WAS muss rein?</h2><p>Wenn ich nach der 3. Frage immer noch nicht weiß, wo ich anfangen soll, dann stelle ich mir eine 4. W-Frage: <b>Was muss alles rein?</b></p><p>Dann tippe ich alle Gedanken runter, die mir zu dem Thema einfallen.</p><p>Da ist es wieder wichtig, bei der Frage "WORUM geht es?", das Thema schon eng zu fassen. Sonst ufert die Stoffsammlung aus, und das blockiert dann auch wieder.</p><h2 class="">Und WAS kommt nicht rein?<br></h2><p>Und jetzt kommt der für viele schwierigste Part: Speichere das Dokument als "Ideen-Steinbruch". Dann löschst du alle Ideen und Gedanken, über die du dieses Mal nicht schreiben willst, und speicherst das Dokument anschließend unter einem anderen Namen. </p><p>In den allermeisten Fällen ergibt sich der Startpunkt, an dem du mit dem Artikel, Blogbeitrag oder Buchkapitel loslegst, aus deiner (bereinigten) Stoffsammlung. Nachdem du jetzt schon die ganze Zeit geschrieben (und gelöscht) hast, ist es meist nicht schwierig, weiter zu schreiben.<br></p><p><br></p><h3 class="">Bildquellen</h3><p>Das Titelfoto stammt von <a href="https://unsplash.com/de/@simonesecci" target="_blank">Simone Secci</a> (via Unsplash), der Screenshot von mir.</p><p><br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.der-schreib-coach.de/wenn-du-nicht-weisst-wie-und-wo-du-mit-dem-schreiben-beginnen-sollst">Wenn du nicht weißt, wie und wo du mit dem Schreiben beginnen sollst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.der-schreib-coach.de">Der Schreibcoach</a>.</p>
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		<title>Fokus auf den Prozess: So kommst du bei deinen Schreibvorhaben kontinuierlich weiter</title>
		<link>https://www.der-schreib-coach.de/fokus-auf-den-prozess</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2022 09:40:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologisches]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibblockade]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manuela und Richard hatten sich ganz zielstrebig ans Schreiben ihrer Bücher gemacht. Manuela hatte sich die Wochenenden für ihr Sachbuch geblockt und wollte pro Wochenende ein ganzes bzw. ein halbes Kapitel schreiben. Richard hat ausgerechnet, dass er für seinen Science-Fiction-Roman 500 Wörter am Tag schreiben muss, um nach einem halben Jahr die erste Fassung fertig [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.der-schreib-coach.de/fokus-auf-den-prozess">Fokus auf den Prozess: So kommst du bei deinen Schreibvorhaben kontinuierlich weiter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.der-schreib-coach.de">Der Schreibcoach</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper tve_wp_shortcode"><div class="tve_shortcode_raw" style="display: none"></div><div class="tve_shortcode_rendered"><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Manuela und Richard hatten sich ganz zielstrebig ans Schreiben ihrer Bücher gemacht. Manuela hatte sich die Wochenenden für ihr Sachbuch geblockt und wollte pro Wochenende ein ganzes bzw. ein halbes Kapitel schreiben. Richard hat ausgerechnet, dass er für seinen Science-Fiction-Roman 500 Wörter am Tag schreiben muss, um nach einem halben Jahr die erste Fassung fertig zu haben (der Roman soll 300 Seiten umfassen, 500 Wörter entsprechen zwei Normseiten, und wenn Richard an 6 Tagen pro Woche schreibt, ist er nach 25 Wochen fertig).</span></p><h2 class="tm5"><strong><span class="tm7">Soweit der Plan</span></strong></h2><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Der nur leider in beiden Fällen nicht funktioniert hat (sonst würde ich hier nicht darüber schreiben).</span></p><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Natürlich ist es gut, einen <strong>Plan</strong> zu haben, der erreichbar, ins Umfeld (Familie, Freunde, Beruf) passt und auch motivierend ist. Was bei Manuela und Richard der Fall war, denn „ihre Hausaufgaben“, also die Recherche, hatten sie weitgehend schon erledigt, sodass es ihnen zumindest theoretisch möglich war, ihre Schreibziele zu erreichen. Auch wenn die Ziele durchaus <strong>sportlich</strong> waren.</span></p><h2 class="tm5"><strong><span class="tm7">Was schief gelaufen ist</span></strong></h2><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Ein sportliches Ziel mit der Erwartung, ein ganz konkretes Ergebnis zu erzielen: Das kann funktionieren. Kann aber auch leicht dazu führen, dass man das gewünschte Ziel nicht ganz erreicht. Dass das Kapitel nicht komplett fertig wird, dass man mehrere Tage hintereinander nicht die gewünschte Anzahl an Wörtern schreibt.</span></p><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Das führt dann schnell zu <strong>Enttäuschung, zu Frust</strong>. Nicht selten auch zu <strong>Selbstzweifeln,</strong> zu negativen Selbstgesprächen und Selbstabwertung. Und schon steckt man in einer <strong>Abwärtsspirale,</strong> die immer mehr am Selbstwertgefühl nagt. Sich da am nächsten Wochenende oder am nächsten Tag wieder aufzuraffen und mit frischer Energie loszulegen, wird immer schwieriger. </span></p><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Die <strong>Fixierung auf ein bestimmtes Ergebnis</strong> kann &#8211; und tut das auch häufig &#8211; in eine Blockade führen. </span></p><h2 class="tm5"><strong><span class="tm7">Wie es besser geht: Fokus auf den Prozess statt auf das Ergebnis</span></strong></h2><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Das beste Gegenmittel, mit dem man einer solchen Blockade oder Lähmung vorbeugt, ist ein Perspektivwechsel: Konzentriere dich nicht auf das Ergebnis, sondern auf den Prozess, also auf die Schritte, die dich zum Ergebnis bringen.</span></p><p class="Normal tm5"><span class="tm6"><strong>Fokus auf den Prozess</strong> heißt beim Schreiben: </span></p><ul><li class="Normal tm5"><span class="tm6">Statt dir vorzunehmen, beispielsweise Kapitel 3 deines Buchs oder Berichts zu schreiben, setze dir als Ziel, eine Stunde oder zwei Stunden (mit Pause) am PC zu sitzen und nichts anderes zu tun als zu schreiben – also keine E-Mails, kein Facebook, kein Web, kein Spiel. Und wenn zwei Stunden zu lang sind, dann nimm 60 oder 30 Minuten. Diese Zeit ist ganz allein für das Schreiben gedacht. Wenn du nicht schreibst, dann sitzt du vor deiner Tastatur – und bleibst da auch. </span></li><li class="Normal tm5"><span class="tm6">Du hast „gewonnen“, wenn du in der dafür reservierten Zeit dranbleibst und nichts anderes tust, als zu schreiben. Löschen kannst du das Geschriebene hinterher immer noch. Oder es überarbeiten.</span></li></ul><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Und natürlich kannst du dir auch mehrere Schreibzeiten am Tag einplanen, wenn das möglich ist.</span></p><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Der </span><strong><span class="tm8">Druck</span></strong><span class="tm6">, unter den wir uns setzen, wenn wir ein festes Ergebnis erzielen wollen, </span><strong><span class="tm8">lähmt</span></strong><span class="tm6"> uns. Dagegen hilft ein System, das auf den Prozess, also das Tun, fokussiert und nicht auf das (perfekte) Ergebnis. <strong>Das Tun sollte möglichst einfach sein</strong> – zum Beispiel: „Ich setze mich hin und tippe“ (nicht: „Ich schreibe einen Blogbeitrag, in dem alles zum Thema x steht“) oder „Ich übe eine Stunde lang Klavier“. Wenn du dich auf das Tun konzentrierst und nicht ständig das perfekte Ergebnis im Hinterkopf hast, dann kannst du die Aktivität genießen – und du wirst auch immer besser in dem, was du tust. </span></p><h2 class="Normal tm5"><strong><span class="tm7">Wie lange am Stück?</span></strong></h2><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Beim Schreiben funktionieren für die meisten Menschen Zeiteinheiten zwischen 30 Minuten und 2 x 60 Minuten gut. Spätestens nach 90 (besser nach 60) Minuten ist eine Pause sinnvoll &#8211; Pause heißt: Weg vom Computer, etwas Bewegung und frische Luft.</span></p><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Sich wie Manuela vorzunehmen, über Wochen immer ein ganzes Wochenende zum Schreiben zu nutzen, ist in den seltensten Fällen eine gute Idee. Die Vorstellung, in einer fokussierten </span><strong><span class="tm8">Hauruck-Aktion </span></strong><span class="tm6">ganz viel zu schaffen, ist verführerisch. Manche haben auf diese Weise während des Studiums in wenigen Tagen längere Arbeiten geschrieben &#8211; oder haben von anderen gehört, die das geschafft haben. </span></p><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Über einen längeren Zeitraum, also Wochen oder Monate, ist das aber nicht nur </span><strong><span class="tm8">ungesund</span></strong><span class="tm6"> und geht zulasten der sozialen Beziehungen und hat das Potenzial für ganz viel Frust.</span></p><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Denn der selbstgemachte Druck und die </span><strong><span class="tm8">Gefahr des Scheiterns</span></strong><span class="tm6"> sind extrem hoch. Was, wenn ich mir vornehme, das ganze Wochenende durchzuschreiben, es am Samstagmorgen aber erst einmal zäh losgeht? Wenn ich die erste Stunde nichts zustande bringe und mittags vielleicht eine Seite geschafft habe (von 4 Seiten, die ich mir vorgenommen hatte). Dann steigt der Druck, „jetzt aber wirklich Gas zu geben“. Samstagabend ist schon klar, dass das Ziel nicht mehr zu erreichen ist &#8230;</span></p><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Ich empfehle daher, lieber öfter und vor allem </span><strong><span class="tm8">regelmäßig kürzere Etappen </span></strong><span class="tm6">einzulegen statt eines Marathons. Also lieber jeden Tag oder jeden zweiten Tag ein oder zwei Stunden, wenn du neben einem Voll- oder Teilzeit-Job an einem längeren Schreibprojekt wie einem Buch schreibst. Durch die Regelmäßigkeit bekommst du mehr Übung, das Schreiben wird immer mehr zur Selbstverständlichkeit, du musst dich nicht jedes Mal wieder neu dazu aufraffen. Und es macht auch wenig, wenn es mal an einem Tag nicht so gut läuft.</span></p><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Wie lange auch immer die für dich passenden Zeiteinheiten sind: Entscheidend ist, sich nicht mit dem Ziel ans Schreiben zu setzen, eine bestimmte Anzahl Wörter oder Seiten zu schaffen. Fokussiere dich lieber darauf, während der reservierten Zeit nichts anderes zu tun als zu schreiben (oder, wenn du nicht schreibst, einfach da zu sitzen).</span></p><h2 class="tm5"><strong><span class="tm7">Fokus auf den Prozess auch bei anderen Tätigkeiten</span></strong></h2><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Das Prinzip, sich auf das Tun zu fokussieren statt auf das Ergebnis, funktioniert natürlich auch in vielen anderen Bereichen. Ob es darum geht, Sport zu machen, mit einem Musikinstrument zu üben oder eine andere künstlerische Tätigkeit auszuüben. Statt „heute spiele ich die Sonate x perfekt“ könnte das Ziel sein: „heute spiele ich die Sonate dreimal durch“. </span></p><h2 class="tm5"><strong><span class="tm7">Bildquelle</span></strong></h2><p class="Normal tm5"><span class="tm6">Das Titelfoto stammt von <a href="https://unsplash.com/@jakehills" target="_blank" rel="noopener">Jake Hills</a> (via Unsplash).</span></p></div></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Hochstapler-Syndrom: Wenn keiner merken darf, dass Sie Fehler machen</title>
		<link>https://www.der-schreib-coach.de/hochstapler-syndrom-fehler-machen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 08:01:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aufschieberitis]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologisches]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die amerikanische Schriftstellerin und Dichterin Maya Angelou (1928 bis 2014) soll einmal gesagt haben: „Ich habe elf Bücher geschrieben. Aber jedes Mal denke ich ‘Ohoh, jetzt werden sie’s rausfinden. Ich habe sie alle getäuscht, und sie werden mir auf die Schliche kommen.’“ Ein klassischer Fall von Hochstapler-Syndrom (korrekter wäre der Begriff Hochstapler-Phänomen &#8211; mehr zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die amerikanische Schriftstellerin und Dichterin <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Maya_Angelou" target="_blank" rel="noopener">Maya Angelou</a> (1928 bis 2014) soll einmal gesagt haben: „Ich habe elf Bücher geschrieben. Aber jedes Mal denke ich ‘Ohoh, jetzt werden sie’s rausfinden. Ich habe sie alle getäuscht, und sie werden mir auf die Schliche kommen.’“</p>
<p>Ein klassischer Fall von <strong>Hochstapler-Syndrom</strong> (korrekter wäre der Begriff Hochstapler-Phänomen &#8211; mehr zu den Begriffen am Ende des Beitrags).</p>
<p>Häufig schätzen Menschen, die sich für Hochstapler halten, ihre eigenen Fähigkeiten und Leistungen falsch ein. Sie denken, dass ihre Erfolge nur aus Zufall oder Glück oder durch Fleiß oder Manipulation zustande gekommen sind. Zusätzlich haben sie ständig Angst, jemand könnte bemerken, dass sie allen nur etwas vorgemacht haben und gar nicht so intelligent oder begabt sind. Kurz: Es könnte herauskommen, dass sie im Grunde Hochstapler, Betrüger oder Blender sind. Ihre<strong> Angst ist es, aufzufliegen</strong> und wie der Kaiser im Märchen ohne Kleider da zu stehen.</p>
<h2>Woran erkennt man das Hochstapler-Syndrom?</h2>
<p>Betroffene zeigen eins oder mehrere der folgenden <strong>Symptome:</strong><span id="more-706"></span></p>
<ul>
<li>Die Betroffenen versuchen, durch übermäßiges Arbeiten sicherzustellen, dass sie nichts übersehen und keine Fehler machen. Sie wollen unter allen Umständen <strong>vermeiden, Grund für Kritik zu liefern</strong>.</li>
<li>Oder sie zeigen <strong>Aufschiebeverhalten:</strong> Sie schieben den Zeitpunkt immer weiter hinaus, ab dem jemand erkennen könnte, dass sie Hochstapler sind.</li>
<li>Sie kämpfen ständig mit der Angst davor, mit anderen verglichen zu werden.</li>
<li>Sie vertrauen ihren eigenen Fähigkeiten nicht. Ebenso wenig trauen sie positiven Rückmeldungen.</li>
<li>Sie gestehen sich selten das Recht zu, Fertigkeiten erst erlernen zu müssen. Sie glauben, sie müssten diese schon besitzen.</li>
<li>Sie sind äußerst vorsichtig und gehen <strong>keine Risiken</strong> ein. Sie halten sich bewusst im Hintergrund und werden nur in Situationen sichtbar, in denen sie sicher sind, erfolgreich zu sein.</li>
</ul>
<p><strong>All das, obwohl in den allermeisten Fällen harte Arbeit, Können, Kreativität und Mut hinter dem stecken, was sie geleistet oder geschaffen.</strong></p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-710" src="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Hochstapler-Syndrom_Gespraech.jpg" alt="" width="640" height="427" srcset="https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Hochstapler-Syndrom_Gespraech.jpg 640w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Hochstapler-Syndrom_Gespraech-300x200.jpg 300w, https://www.der-schreib-coach.de/wp-content/uploads/Hochstapler-Syndrom_Gespraech-624x416.jpg 624w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></p>
<h2>Wie mit dem Hochstapler-Syndrom umgehen?</h2>
<ul>
<li>Eins der wirksamsten Mittel ist genau das, wovor sich vermeintliche Hochstapler am meisten fürchten: <strong>Darüber sprechen.</strong> Das heißt nicht, dass Sie Ihre Angst öffentlich machen müssen, wie das der Schauspieler Tom Hanks und die Facebook-Managerin Sheryl Sandberg getan haben (beide haben in Interviews eingeräumt, unter dem Hochstapler-Phänomen zu leiden). Es reicht völlig, wenn Sie Ihre Angst ein, zwei Personen anvertrauen, die Ihnen wohlgesonnen sind.</li>
<li>Hilfreich ist auch, sich vor Augen zu halten, dass das Phänomen nicht dauerhaft ist und dass es <strong>situationsbezogen</strong> Typischerweise kommt die damit verbundene Angst dann hoch, wenn man etwas besonders Schwieriges oder Bedeutendes tut, wenn es um etwas Wichtiges geht. Das heißt: Sie beschäftigen sich gerade mit einer herausfordernden Aufgabe – da ist es ganz normal, Angst zu haben, die Aufgabe nicht meistern zu können. Das bedeutet aber auch: Sie sind gerade an etwas dran, das <strong>persönliches Wachstum</strong> und Weiterentwicklung verspricht.</li>
<li>Halten Sie sich immer wieder vor Augen, dass Ihre Gedanken, nicht zu genügen, genau das sind: einfach <strong>nur Gedanken, mehr nicht</strong>.</li>
<li>Statt sich mit anderen zu vergleichen oder sich mit einem (oft nicht erreichbaren) Ideal zu messen: Fokussieren Sie Ihre Aufmerksamkeit darauf, welchen positiven Anteil Sie am Gelingen haben. Wahrscheinlich sehen Sie sehr genau, wo Sie Fehler machen und nicht genügen – konzentrieren Sie sich stattdessen darauf, <strong>was Sie gut gemacht haben</strong>, was Sie können, wo Sie sich angestrengt haben, wo Sie etwas gelernt haben.</li>
<li>Umgeben Sie sich mit Menschen, die Sie unterstützen und die die positiven Seiten in Ihnen sehen und schätzen.</li>
</ul>
<h2>Hochstapler-Syndrom oder Hochstapler-Phänomen?</h2>
<p>Den Begriff „Impostor Syndrome“ (Hochstapler-Syndrom) prägten 1978 die Psychologinnen Pauline Clance und Suzanne Imes. Sie hatten beobachtet, dass viele beruflich erfolgreiche Frauen glaubten, ihre Intelligenz und ihre Leistungen würden von anderen überschätzt. Lange dachte man, dass Männer für dieses Phänomen nicht (so) anfällig wären, das hat sich aber als Irrtum herausgestellt. Einer Studie von 1990 zufolge zeigt sich das Phänomen bei Frauen in Form von Vorsicht und Zurückhaltung, bei Männern dagegen in Form von hektischer Aktivität – Männer versuchen offenbar, ihre Kompetenz durch Aktivität zu beweisen.</p>
<p>Clance nahm später den Begriff „Syndrom“ zurück. Ein Syndrom ist eine Kombination aus verschiedenen Krankheitssymptomen. Und genau das ist das Hochstapler-Phänomen nicht. Es ist keine mentale Störung oder Krankheit, und es ist auch ein unveränderliches Persönlichkeitsmerkmal, wie man anfangs dachte – das heißt: Das Phänomen kann auch wieder verschwinden. Tatsächlich fühlen sich amerikanischen Studien zufolge 70 Prozent aller Menschen unter bestimmten Umständen als Hochstapler.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Titelfoto stammt von Pixabay-Nutzer <a href="https://pixabay.com/de/users/paul_henri-6735189/">Paul_Henri</a>. Das zweite Foto stammt von Pixabay-Nutzer <a href="https://pixabay.com/de/users/pasja1000-6355831/">pasja1000</a>.</p>
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		<title>Kaizen statt Perfektionismus</title>
		<link>https://www.der-schreib-coach.de/kaizen-statt-perfektionismus</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Franz Grieser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 08:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologisches]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jacob und ich hatten keinen guten Start miteinander. Bei einer Abendessenrunde hatte uns eine gemeinsame Freundin nebeneinander platziert und uns so vorgestellt: „Das ist Jacob, der größte Perfektionist, den ich kenne. Und das ist Franz, er hat ein Buch geschrieben, in dem er Perfektionisten beibringt, wie sie endlich ein richtiges Leben führen.“ Ich kam gar [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jacob und ich hatten keinen guten Start miteinander. Bei einer Abendessenrunde hatte uns eine gemeinsame Freundin nebeneinander platziert und uns so vorgestellt: „Das ist Jacob, der größte Perfektionist, den ich kenne. Und das ist Franz, er hat ein Buch geschrieben, in dem er Perfektionisten beibringt, wie sie endlich ein richtiges Leben führen.“</p>
<p>Ich kam gar nicht dazu, zu sagen, dass in meinem <a href="https://www.der-schreib-coach.de/meine-angebote/perfektionismus" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Buch für Perfektionisten</a> nicht steht, wie man ein richtiges Leben führt. Jacob war schneller: „Ich brauche keinen Ratgeber, schon gar keinen, der mir empfiehlt, mich mit halben Sachen zufrieden zu geben. Nur wer perfekt ist, ragt aus der grauen Masse heraus und kann Großartiges leisten. Ich gebe immer 150 Prozent, für alles andere ist mir meine Zeit zu schade.“ Er holte tief Luft und legte nach: „Und überhaupt: Wenn Du im OP-Saal liegst, dann willst Du sicher auch, dass der Chirurg perfekt arbeitet.“</p>
<p><span id="more-468"></span>Ich atmete erst einmal durch, bewegte den Kopf langsam hin und her und sagte dann: „Ich will, dass er keinen Fehler macht. Ob er mir nach der OP eine perfekte Naht setzt, ist mir egal. Hauptsache, er wird irgendwann fertig. Was mir nicht egal ist: Ich will nicht, dass er ewig überlegt, wie er den perfekten Schnitt ansetzt, während ich am Verbluten bin.“</p>
<p>Das mit dem „ewig überlegen“ und dem „Verbluten“ nahm mir Jacob offenbar krumm, denn er drehte sich weg und reagierte auf keins meiner Gesprächsangebote mehr.</p>
<p>Dabei hätte ich ihm gern erklärt, dass aus meiner Sicht nichts verkehrt daran ist, nach Spitzenleistung zu streben und keine gravierenden Fehler machen zu wollen. Dass es für mich allerdings einen klaren Unterschied zwischen Perfektionismus einerseits und dem Streben nach Spitzenleistung andererseits gibt. Perfektionismus, also das Streben nach absoluter Fehlerfreiheit, ist eine gewaltige Bürde, die Dich herunterzieht und belastet. Streben nach Spitzenleistung dagegen gibt Dir eine Ausrichtung, es gibt Dir Energie und bereichert Dich.</p>
<p>Falls Du hier mitliest, Jacob. Ich hätte mich gern noch über einige Punkte mit Dir unterhalten und gewusst, welche Erfahrungen Du damit gemacht hast:</p>
<h2 data-fontsize="24" data-lineheight="27">Perfektion gibt es nicht</h2>
<p>Perfekt gibt es nicht. Oder kannst Du mir sagen, wie eine perfekte OP-Naht aussieht? Oder wie ein perfekter Körper aussieht? Wie klingt ein perfekter Song? Was macht eine perfekte Mutter aus?</p>
<p>Perfekt ist subjektiv. Auf meine Fragen würde jeder eine andere Antwort geben. Und wenn ich Dich heute frage, wirst Du wahrscheinlich etwas anderes antworten als – sagen wir – vor fünf Jahren.</p>
<p>Ich wette mir Dir: Angenommen, ich setze mich jetzt hin, schreibe ein Gedicht und feile dann tagelang, bis ich es perfekt finde. Garantiert kommt dann irgendjemand und mäkelt an dem einen Nebensatz oder diesem Wort herum oder findet, dass es kein Gedicht ist, weil es sich nicht reimt oder…</p>
<h2 data-fontsize="24" data-lineheight="27">Kleine (Teil-)Ergebnisse sind besser als keine Ergebnisse</h2>
<p>Perfektionisten tüfteln häufig sehr lange herum, bis sie das perfekte Ergebnis haben. Häufig warten aber andere auf das, was wir liefern sollen, um damit weiterarbeiten zu können – in meinem Fall sind das die Lektorin im Verlag und nach ihr Korrektoren und Layouter. Solange ich meine Texte nicht abgebe, können sie nichts tun als Däumchendrehen. Und wenn ich meine Abgabetermine überziehe, weil ich weiter an den Formulierungen feile, dann wird die Zeit für die Leute, die in der Kette nach mir kommen, immer knapper. Am Schluss müssen Korrektorin und Layouter vielleicht sogar Nachtschichten einlegen, damit das Manuskript rechtzeitig in die Druckerei kommt.</p>
<p>Hinzu kommt, dass (vorher) die Lektorin erst spät sehen kann, ob das, was ich schreibe, überhaupt in die richtige Richtung geht, ob es den Wünschen des Verlags entspricht. Möglicherweise ist es dann für größere Richtungsänderungen schon zu spät. Oder aber ich muss noch einmal komplett von vorne beginnen und habe wochenlang umsonst gearbeitet.</p>
<p>Deshalb ist es in den allermeisten Fällen sinnvoll, frühzeitig erste Teilschritte abzuschließen und sich dazu Rückmeldungen einzuholen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das für Perfektionisten unheimlich schwierig ist, denn so setzen sie sich schon sehr früh möglicher Kritik aus.</p>
<p>Dafür aber senkst Du die Fallhöhe deutlich, wenn Du frühzeitig erste Ergebnisse vorzeigst: Stell Dir vor, Du feilst ein halbes Jahr an einem Projekt, und dann wird es kritisiert. Das ist doch erheblich heftiger, als wenn Du für etwas kritisiert wirst, an dem Du gerade einmal zwei Stunden gearbeitet hast.</p>
<p>Ich versuche inzwischen, die anderen Mitarbeiter am Projekt möglichst frühzeitig einzubinden, indem ich ihnen rasch erste Ergebnisse gebe. Dann können sie die lästige Fehlersuche übernehmen, während ich schon kreativ am nächsten Schritt arbeite. Kreative Arbeit finde ich zum einen viel befriedigender, zum anderen bringt sie mehr Ruhm ein.</p>
<h2 data-fontsize="24" data-lineheight="27">Übung macht den Meister</h2>
<p>In vielen Bereichen ist die erste Fassung alles andere als großartig. Romanautoren schreiben drei, vier, manche sogar noch mehr Fassungen ihres Buchs. Die allererste Fassung heißt im Englischen „shitty first draft“, also „beschissener erster Entwurf“. Den schreibt man, damit man etwas hat, was man verbessern kann. Kein Schriftsteller hat mit dem ersten Wurf gleich das finale Manuskript geschrieben (von Jack Kerouac, der „On the Road“ angeblich wie im Rausch heruntergeschrieben haben soll, weiß man inzwischen, dass das nicht stimmt). Große Maler wie Michelangelo haben zig Entwürfe gezeichnet und ihre Bilder teilweise noch während des Malens verändert.</p>
<p>Wenn Du das, woran Du arbeitest, frühzeitig anderen zeigst, dann bekommst Du Rückmeldungen aus verschiedenen Perspektiven. Du erfährst früh, ob die Idee überhaupt etwas taugt oder ob sie an den Bedürfnissen des Zielpublikums vorbeigeht. Du erfährst, was Deine Zielgruppe wirklich braucht. So lernst Du von anderen und bindest sie (siehe oben) gleich in die Suche nach eventuellen Lücken oder Fehlern ein.</p>
<p>So können auch das Feedback und die Erfahrungen aus einem Projekt in das nächste einfließen. Du lernst ständig dazu.</p>
<h2 data-fontsize="24" data-lineheight="27">Perfektion macht nicht zufrieden</h2>
<p>Wenn Du nach Perfektion strebst, bist Du die allermeiste Zeit unzufrieden. Entweder wirst Du mit Deinen Projekten nicht fertig, weil immer weiter feilst und zögerst. Oder Du gibst etwas widerstrebend aus den Händen (weil der Termin längst überschritten ist), das Deinen Ansprüchen nicht genügt. Du bist letztlich nie fertig und hast das befriedigende Gefühl, etwas geschafft zu haben.</p>
<h2 data-fontsize="24" data-lineheight="27">Kaizen statt Perfektion</h2>
<p>Vielleicht hast Du ja schon von Kaizen gehört, das ist das aus Japan stammende Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung in kleinen Schritten. Hier steht das Streben nach schrittweiser Verbesserung im Mittelpunkt – Perfektion ist hier die Kompassnadel, nicht das (ohnehin nicht erreichbare) Ziel.</p>
<p>Das finde ich attraktiv, denn so habe ich bei jedem Schritt ein Erfolgserlebnis und lerne dazu. Außerdem muss ich nicht während des ganzen Feilens im stillen Kämmerlein fürchten, dass ich doch etwas übersehen habe und mir das am Ende des Projekts als Riesenklotz auf die Füße fällt.</p>
<p>So geht es jedenfalls mir. Ich hätte gern gewusst, wie Du dazu stehst, Jacob. Und ob Du vielleicht mal das Prinzip der kleinen Schritte ausprobieren möchtest.</p>
<h2>Mein Buch für Perfektionisten</h2>
<p>In meinem Buch zeige ich, wie man die unangenehmen Seiten von Perfektionismus (Angst vor Fehlern, vor Scheitern, vor Kritik, Aufschieben, hohen Druck, gesundheitliche Probleme) loslassen, entspannter leben und mehr schaffen kann. Wenn Du mehr wissen willst, hol dir die <a href="https://www.der-schreib-coach.de/meine-angebote/perfektionismus" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kostenlose Leseprobe</a>.</p>
<div class="text_exposed_show">
<h3>Hinweise</h3>
<p>Dieser Beitrag wurde zuerst unter dem Titel <a href="https://mymonk.de/fertig-statt-perfekt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Fertig statt perfekt&#8220;</a> bei MyMonk veröffentlicht.</p>
<p>Das Titelbild zeigt eine japanische Schale, deren Bruchlinien mit Goldlack repariert wurden; solche Schalen nennt man &#8222;Kintsugi-Schalen&#8220; (jap. für &#8222;Goldflicken&#8220;). Das Foto stammt von <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Haragayato" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Haragayato</a> und steht unter der <a class="extiw" title="w:en:Creative Commons" href="https://en.wikipedia.org/wiki/en:Creative_Commons">Creative Commons</a> <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en" rel="nofollow">Attribution-Share Alike 4.0 International</a> Lizenz.</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.der-schreib-coach.de/kaizen-statt-perfektionismus">Kaizen statt Perfektionismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.der-schreib-coach.de">Der Schreibcoach</a>.</p>
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